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Von Augen- bis Zahnkrankheiten: Informieren Sie sich über Ursachen, Symptome, Krankheitsverlauf, Diagnose und holen Sie sich Ratschläge für eine schnelle Genesung.
Aktualisiert am: 07.08.2006
Teil 1: Polyneuropathie
Teil 2: Ursachen
Teil 3: Symptome
Teil 4: Sonderform
Teil 5: Diagnostik
Teil 6: Therapie
Polyneuropathie
Als Polyneuropathie bezeichnet man die Erkrankungen mehrerer oder aller peripheren Nerven, also jener Nerven, die vom Rückenmark oder dem Hirnstamm zu den "Erfolgsorganen" wie Muskeln oder Haut ziehen und Informationen aus dem Umfeld zum Rückenmark vermitteln. Dazu besitzt jeder Nerv eine komplexe Struktur, die aus der Nervenzelle (Neuron), der Nervenfaser (Axon) und der sie umgebenden äußeren Hülle, der Markscheide (Myelinscheide), besteht. Bei Schädigungen der Markscheide oder des Axons kann der Nerv seiner Aufgabe, der Impulsvermittlung, nicht mehr nachkommen. Das Gehirn erhält keine oder falsche Informationen, so dass z. B. der Muskel nicht stimuliert wird, sich also nicht mehr zusammenziehen und eine Bewegung veranlassen kann.
Die Polyneuropathie (abgekürzt PNP) ist eine häufige Krankheit und tritt vor allem im Zusammenhang mit anderen Erkrankungen wie Diabetes mellitus oder Diphtherie auf. Sie kann Personen jeden Alters betreffen, zeigt sich jedoch häufiger bei älteren Menschen.
© 2006, Wissen Media Verlag GmbH, Gütersloh, München
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