Erschöpfter Mann

Nur nicht stressen lassen!

Was steckt hinter dem Begriff "Stress"?

Gibt es guten und schlechten Stress?

Das können Sie selbst dagegen tun

Stress - eines der meistgebrauchten Schlagwörter unserer hektischen Zeit, geprägt von Handys, Palm Tops, Fast Food und Last Minute Urlaub. Was aber ist Stress? Und wie kann ich lernen, endlich einmal abzuschalten?

"Warum hast du dich schon so lange nicht mehr gemeldet?" fragt eine Freundin. - "Ach du weißt ja: Ich bin immer so im Stress!"
Szenenwechsel:
Fragt der Arzt den Manager: "Haben Sie sich in der letzten Zeit vielleicht zu viel zugemutet? Ihr Blutdruck ist bedenklich hoch und das nervöse Zittern macht mir ebenfalls Sorgen." - "Herr Doktor, Sie glauben ja gar nicht welchen Stress die Leitung dieser Firma mit sich bringt."

Stress, Stress, Stress. Haben Sie noch nie darüber geklagt? Sie Glückliche/r! Stress ist ein Phänomen, das unsere Wohlstandsgesellschaft fast automatisch mit sich bringt. Trotzdem: Schon die Steinzeitbewohner kannten Stress. Was versteht man also darunter?

Der Körper reagiert mit Stress auf Gefahr

Stress ist die natürliche Fähigkeit des menschlichen Körpers, sich auf Gefahr einzustellen. Gewöhnlicher Stress hilft uns, das Gleichgewicht zwischen äußeren Reizen und deren sinnlicher Verarbeitung zu halten. Ist der Stressfaktor aber über längere Zeit sehr hoch, kann er uns emotional und körperlich zermürben. Stress, der ignoriert wird, macht krank. In Extremsituationen kann es sogar passieren, dass der Körper "dicht macht". Verschiedene Erkrankungen, besonders Magen-, Darm- und Herzkreislauferkrankungen, Kopfschmerz, Migräne, Krebs sowie psychische Erkrankungen werden mit Stress in Zusammenhang gebracht.

Nicht jeder wird vom Stress krank. Stress greift das Immunsystem an. Man geht davon aus, dass jeder Mensch bestimmte Veranlagungen für bestimmte Krankheiten in sich trägt. Unter Stress steigt die Wahrscheinlichkeit, dass eine Krankheit ausbricht. Je höher, je länger die Stressbelastung, desto größer die Gefahr zu erkranken.