Grippesymptom: hohes Fieber

Wer sich gegen die "echte" Grippe impfen lassen sollte

Vorbeugende Maßnahmen gegen Grippe: Hygiene und Ernährung

Die kalte Jahreszeit steht vor der Tür, und damit kratzen auch schon die Erreger der saisonalen Grippe in den Startlöchern. Oktober und November sind die idealen Monate, um sich gegen die "echte" Grippe, auch Influenza genannt, impfen zu lassen. Während gesunde Erwachsene in der Regel eine Grippe gut überstehen, können bei älteren Menschen, Schwangeren und Patienten mit Vorerkrankungen Komplikationen auftreten, die im Extremfall sogar lebensbedrohlich werden können.

Abrupt einsetzendes hohes Fieber, Kopf-, Gelenks-  und Gliederschmerzen und ein Mattigkeitsgefühl, als wäre man von einem Zug überrollt worden: Wer bereits einmal von einer "echten" Grippe niedergestreckt wurde, der weiß, dass die Influenza mit dem sogenannten grippalen Infekt und anderen Erkältungskrankheiten nur rein äußerlich einige Ähnlichkeiten aufweist.

Begleitsymptome der echten Grippe (Influenza)

Oft werden von Influenza-Viren infizierte Patienten auch von Begleitsymptomen wie einem trockenen Hals, Husten, angeschwollenen Nasenschleimhäuten, Übelkeit, Erbrechen und Durchfall gequält. Nach einer bis zwei Wochen haben gesunde Erwachsene eine Grippe meist überstanden. Müdigkeit und ein Gefühl der Energielosigkeit können aber noch Wochen nach der eigentlichen Krankheit vorhanden sein, doch dann kehrt Otto Normalbürger in der Regel vollkommen wiederhergestellt zum Alltag zurück.

Gefährdete Personengruppen

Anders sieht es bei Personen aus, deren Immunsystem geschwächt ist. Das sind einerseits Säuglinge und Kleinkinder, deren Immunsystem noch nicht ausgereift ist. Säuglinge können allerdings erst im Alter von sechs Monaten geimpft werden. Auch Schwangere und  Menschen mit chronischen Krankheiten – vor allem wenn sie die Atemwege betreffen wie zum Beispiel bei Asthmapatienten – stecken sich leichter mit Grippeviren an und haben ein größeres Komplikationsrisiko. Dasselbe gilt für Menschen, die immunsuppressive Medikamente einnehmen müssen wie etwa Patienten mit Krebs- oder Autoimmunkrankheiten. Die Gruppe mit dem größten Risiko, Komplikationen mit tödlichem Ausgang zu erleiden, sind ältere Menschen ab 65 Jahren. Daher raten Experten gerade dieser Risikogruppe, sich rechtzeitig und regelmäßig jeden Herbst impfen zu lassen. Meist sind es nicht die Grippeviren selbst, welche die Komplikationen hervorrufen, sondern Sekundärinfektionen, die zum Beispiel zur gefährlichen Lungenentzündung führen.