Schlafstörungen

Aktualisiert am: 20.07.2009

Das können Sie tun

Eine ungünstige Schlafumgebung kann die Qualität des Schlafes beeinträchtigen. Das Schlafzimmer sollte nicht wärmer als 18 bis 20 Grad sein. Fernseher, Computer oder duftende Blumen haben hier nichts zu suchen. Lüften Sie das Schlafzimmer gut durch, bevor Sie zu Bett gehen. Lärm und Licht können ebenfalls den Schlaf stören. Denn nur bei Dunkelheit schüttet der Körper das Schlafhormon Melatonin aus.

Benutzen Sie Ihr Schlafzimmer nur zum Schlafen. Sie können Ihren Körper darauf trainieren, dass es Schlafenszeit ist, wenn Sie sich ins Bett legen. Essen, Lesen, Fernsehen und ähnliche Aktivitäten sollten Sie deshalb im Bett vermeiden.

Regelmäßigkeit für die innere Uhr

Achten Sie auf regelmäßigen Schlaf und trainieren Sie Ihrem Körper einen Rhythmus an: Das gelingt, wenn Sie jeden Tag zur selben Zeit aufstehen und ins Bett gehen. Sorgen Sie für genügend körperliche Bewegung am Tag, nur so ist man müde genug für die Nacht. Wer sich im Bett länger schlaflos hin und her wälzt, sollte aufstehen und sich erst wieder hinlegen, wenn die Müdigkeit kommt.

Direkt vor dem Schlafengehen sollten Sie keinen Sport mehr betreiben und außerdem auf Essen, Zigaretten, Alkohol oder andere stimulierende Getränke verzichten. Alkohol mag zwar entspannen, verhindert aber einen tiefen und somit erholsamen Schlaf. Trinken Sie am Abend lieber einen Entspannungstee (z. B. Melisse oder Hopfen).

Probleme vom Kopf auf Papier

Wer Probleme mit dem Abschalten hat und seine Gedanken nicht loslassen kann, schreibt diese am besten auf. Damit sind sie aus dem Kopf und rauben Ihnen nicht den Schlaf. Schaffen Sie Ihr persönliches Ritual, um sich vom Tag zu verabschieden und die Probleme hinter sich zu lassen. Dabei helfen auch Entspannungsmethoden wie Autogenes Training

Hausmittel wie ein heißes Fußbad, eine Fußmassage mit warmem Sesamöl und ein paar Tropfen ätherischem Lavendelöl wirken gut als natürliche Einschlafhilfe ohne Nebenwirkungen.


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