Selbsthilfe-Ratgeber

Viele leichte Beschwerden lassen sich mit Akupressur, Homöopathie und Hausmitteln selbst in den Griff bekommen. Wir zeigen Ihnen, wie.

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Expertin: Dr. Sabrina Masek

Aktualisiert am: 08.04.2008

Homöopathie, Kräuter & Tipps

Homöopathie:

Dosierung:
D4-D12: 3x tgl. 5 Globuli oder Tropfen, bei akuten Schmerzen kann man auch stündlich 5 Globuli / Tropfen nehmen oder diese in einem Glas Wasser auflösen und immer wieder einen Schluck davon trinken.
D30: 1x tgl. 5 Globuli / Tropfen
Kinder bekommen 3 Globuli (Tropfen enthalten Alkohol).

  • wässriger, brennender Schnupfen, wunder Hals: Cepa D3
  • Stockschnupfen, Trockenheit, Kopfschmerz: Luffa D6
  • verstopfte Nase in der Nacht, Kratzen im Hals, Heiserkeit,
    besser durch Frischluft, aber Verlangen nach Wärme
    (eher bei Männern): Nux vomica D30
  • abwechselnd verstopfte/rinnende Nase, kein Geruchs-
    oder Geschmackssinn, klarer, wässriger Schleim, trockene Lippen,
    evt. Kopfschmerzen, Bedürfnis nach Alleinsein und Ruhe: Natrium muriaticum D4

Kräuter:

Unter die Nase getupftes Pfefferminzöl kann die Atmung erleichtern. (Nicht bei gleichzeitiger Einnahme homöopathischer Mittel, da deren Wirkung sonst abgeschwächt wird!)

Tipps und Tricks:

Inhalieren kann die Atemwege befreien: Pfefferminzöl öffnet, Salzwasser öffnet und befeuchtet, Kamillentee wirkt leicht austrocknend.

Nasenspülung: Etwas Meersalz auf ein Glas lauwarmes Wasser, mit einer Pipette in ein Nasenloch eintropfen, das andere Nasenloch dabei zuhalten. Kopf nach hinten beugen und durch leichtes Drehen oder Schütteln das Wasser in den Nasenhöhlen verteilen, durch das andere Nasenloch ausblasen. Wenn keine Pipette zur Hand ist, kann das Salzwasser auch aus der Handfläche aufgeschnupft werden.

Bei Erkältungen und Schnupfen immer viel trinken!

Das Immunsystem kann man durch regelmäßigen Ausdauersport stärken oder durch Echinacea-Präparate.

Verzichten Sie bei Schnupfen, Nebenhöhlenerkrankungen oder Bronchitis auf schleimfördende Lebensmittel wie Milchprodukte, Soja, Weißmehl und raffinierten Zucker.

Mittel gegen Schleim:

Rettichsaft: Rettich je nach Saison (im Winter schwarzer, runder Rettich, im Sommer langer, weißer Rettich: "Radi") schälen und in dünne Scheiben schneiden. Diese abwechselnd mit Honig in ein Glas mit Schraubverschluss schichten (unangenehmer Geruch) und ½ Tag bei Zimmertemperatur ziehen lassen. Dann in den Kühlschrank stellen und 3x täglich 1-2 EL einnehmen.
Man kann den Rettich auch einfach roh essen!

Die "schärfere" Variante ist folgende: Ein 2 cm großes Stück Kren (Meerrettich) reiben, mit 1 geriebenen Apfel und etwas Honig vermischen und über den Tag verteilt essen.


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