Sommergrippe

Aktualisiert am: 20.07.2011

Keine Chance der Sommergrippe

Grippale Infekte sind auch im Sommer keine Seltenheit. Meist sind wir leider selbst schuld daran, wenn wir uns verkühlen: Eiskalte Getränke, Zugluft, Klimaanlagen und zu leichte Bekleidung schwächen das Immunsystem und erleichtern den Viren den Angriff auf den Körper.

Die Ursachen einer Sommergrippe sind die gleichen wie im Winter: Viren. Es sind vor allem Enteroviren, die besonders gut in warmen Planschbecken gedeihen. Andere Viren kann man sich im dichten Gedränge in der Straßenbahn, beim Sommerfest oder beim Open-Air-Konzert holen. Sie werden durch Husten, Niesen oder Sprechen übertragen.

Die Symptome der Sommergrippe

Ist das Immunsystem geschwächt, kann es zu den typischen Symptomen kommen:

  • Schnupfen
  • Fieber
  • Schüttelfrost
  • Kopf-, Hals- und Ohrenschmerzen
  • Erbrechen
  • Durchfall
  • Bauchschmerzen

Die Sommergrippe ist in der Regel nicht gefährlich und klingt nach wenigen Tagen, spätestens nach eine Woche, ab. Körperliche Schonung, genügend Flüssigkeitszufuhr und kühle Wadenwickel bei Fieber helfen bei der schnellen Genesung. Bleiben die Symptome länger als drei Tage bestehen, sollten Sie unbedingt den Arzt aufsuchen! Es könnte sich um eine "echte" Grippe handeln.

Wie Sie die Sommergrippe vermeiden können

Ein starkes Immunsystem und ein paar einfache Ratschläge können helfen, der Sommergrippe vorzubeugen:

  • Trinken Sie wenig eiskalte Getränke und meiden Sie zu viele Eiswürfel.
  • Schwimmen Sie nicht zu lange in kaltem Wasser, das gilt vor allem für Kinder! Die großen Temperaturunterschiede zwischen dem kalten Wasser und der heißen Sommerluft sind belastend für den Körper.
  • Meiden Sie Zugluft und sehr kühl eingestellte Klimaanlagen.
  • Ziehen Sie sich nicht zu leicht an.
  • Laufen Sie nicht mit nasser oder durchgeschwitzter Kleidung umher.
  • Am Abend und in stark gekühlten Räumen nicht zu luftig anziehen.
  • Braten Sie nicht zu lange in der Sonne. Das schwächt nämlich die Abwehrkräfte.
  • Wenn Sie an Durchblutungsstörungen leiden oder kalte Füße haben: heiße Fußbäder und Fußmassagen helfen!
  • Sorgen Sie für ausreichend Flüssigkeit durch Wasser und Tees.

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