Sonnenallergie
Autorin: MMag. Susanne Kapeller
Aktualisiert am: 21.05.2010
Weitere Formen der Sonnenallergie
Mallorca-Akne
Von der polymorphen Lichtdermatose ist die Mallorca-Akne zu unterscheiden. Die Mallorca-Akne ist eine Entzündung der Haartrichter und entsteht durch eine Reaktion der Sonne mit manchen Inhaltsstoffen der Sonnenschutzmittel. Diese Reaktionen entstehen hauptsächlich durch fetthaltige Substanzen und Emulgatoren, weshalb sich fett- und emulgatorenfreie Gele besser eignen. Auf Sonnenöle sollten Sie prinzipiell verzichten. Die Mallorca-Akne ist in den letzten Jahren deutlich zurückgegangen, weil die Zusammensetzung der Sonnenschutzmittel stark verbessert wurde.
Photoallergische Reaktionen
Eine weitere Form der Sonnenallergie sind photoallergische Reaktionen. Bei manchen Stoffen oder Medikamenten kommt es durch den Kontakt mit Sonnenlicht zu einer chemischen Reaktion, worauf die Haut allergisch reagiert. Dazu zählen manche Antibiotika, Entwässerungsmittel, entzündungshemmende Medikamente, Pilzmittel und Johanniskraut. Wenn Sie diese Medikamente einnehmen müssen, sprechen Sie am besten vor Ihrem Urlaub mit Ihrem Arzt darüber. Aber auch manche Kosmetika wie Seifen, Parfums oder Gesichtswasser können photoallergische Reaktionen hervorrufen. Daher sollten Sie beim Sonnenbaden generell auf Deodorants, Parfums oder Rasierwasser verzichten.
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