Stillen

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Aktualisiert am: 30.05.2006
Teil 1: Warum das Stillen so gut für Ihr Baby ist
Teil 2: Bildung von Muttermilch
Teil 3: Tipps zum Stillen
Teil 4: Warum Muttermilch so einzigartig ist
Teil 5: Wunder der Natur
Teil 6: Zusammensetzung der Muttermilch
Teil 7: Vitamine und Spurenelemente
Teil 8: Links und Buchtipps
Vitamine und Spurenelemente
Auch die Zusammensetzung der Fette ist für die Entwicklung des Säuglings von immenser Bedeutung. Das Baby benötigt Cholesterin, um Gehirnzellen aufzubauen und zu vernetzen. Die Brustdrüsen wirken außerdem als Filter, der Fett und kleine Moleküle aus dem Blut der Mutter in die Muttermilch leitet.
Folgende Vitamine sind in der Muttermilch enthalten: B1, B2, Nicotinamid, Pantothensäure, Folsäure, B6, B12, C, H sowie A, D, E und K. Den Vitamin D-Bedarf kann das Baby selbst decken, es braucht dazu nur etwas Sonnenlicht.
Die Muttermilch ist auch reich an Mineralstoffen und Spurenelementen: Kalium, Chlor, Kalzium, Natrium, Phosphor, Magnesium, Zink, Eisen, Kupfer, Fluor, Jod, Mangan und Kobalt. Entscheidend ist dabei aber nicht nur die Konzentration in der Nahrung, sondern auch, wie der Stoff gebunden ist. So kann etwa Eisen aus der Muttermilch zu 50 bis 75 Prozent aufgenommen werden, aus der Flaschenahrung nur zu fünf bis sieben Prozent.
Zusätzlich zu allen Inhaltsstoffen gibt es in der Muttermilch eine eigene Feuerwehr, die Bakterien, Pilze und Viren abtötet: die Makrophagen, auch große Fresser genannt, spezifische weiße Blutkörperchen.
Buchtipp
Stillen
Vom ersten Anlegen bis zum Abstillen: So versorgen Sie Ihr Baby rundum gut.
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