Stress
Aktualisiert am: 30.05.2006
Teil 1: Nur nicht stressen lassen!
Teil 2: Was steckt hinter dem Begriff "Stress"?
Teil 3: Gibt es guten und schlechten Stress?
Teil 4: Das können Sie selbst dagegen tun
Das können Sie selbst dagegen tun
Lernen Sie NEIN zu sagen!
Sie sind die "gute Haut", auf die sich jeder verlassen kann. Immer wenn Sie gebraucht werden, sind Sie da. Auf Sie kann man zählen.
Klingt ja recht nett, alt werden Sie mit dieser Philosophie aber nicht. Lernen Sie Ihre eigenen Bedürfnisse ernst zu nehmen. Seien Sie lieber einmal ein Egoist als der gute "Trottel". Auch Ihr Leistungspensum ist begrenzt. Was tun die ganzen Leute, die sich auf Sie verlassen, wenn Sie einmal nicht mehr können und unter der immensen Last zusammenbrechen?
Teilen Sie sich Ihre Zeit ein!
Leute, die immer im Stress sind und ja immer sooo viel zu tun haben, sind oft die größten Chaoten. Nehmen Sie sich lieber die Zeit und erstellen Sie Zeitpläne: einen groben für die nächsten Monate, wo die wichtigsten Erledigungen notiert sind, einen 10-Punkte-Plan für jede Woche und ein Hauptziel für jeden Tag. Das klingt vielleicht mühsam, wird aber nach kurzer Zeit zur Routine. Wenn dann jemand fragt "Könntest du nicht...", dann haben Sie eine Antwort parat: "Ich habe mir heute vorgenommen, das zu Ende zu bringen. Wenn mir danach noch Zeit bleibt, gerne. Verlass dich aber nicht auf mich."
Lernen Sie sich zu entspannen!
Es gibt viele Wege zur Entspannung. Einer ist sicher auch für Sie dabei. Besuchen Sie einmal in der Woche einen Yoga-Kurs. Besorgen Sie sich CDs mit einer Anleitung zum Autogenen Training oder mit Entspannungsmusik - von Mozart bis zu Walgesängen. Entspannungstraining nach Jacobson ist ebenfalls sehr hilfreich.
Oder einfacher: Machen Sie es sich zur Regel, mindestens einmal die Woche am Abend mit Ihrem Partner oder einem guten Freund spazieren zu gehen. Das kann entspannend, romantisch oder auch informativ sein. Schließlich hat man dabei Zeit, sich über Dinge zu unterhalten, für die ansonsten kaum Zeit bleibt.
Nehmen Sie - gerade im Sommer - ausreichend Flüssigkeit zu sich!
Stress führt zu erhöhter Flüssigkeitsausscheidung. Deshalb besonders wichtig: immer genug trinken! Ideal sind stilles oder mildes Mineralwasser, ungesüßte Tees oder verdünnte Fruchtsäfte. Wasserzufuhr senkt den Blutdruck, verbessert den Sauerstofftransport im Blut und beugt Spannungskopfschmerzen vor. Ideal: zwei bis drei Liter am Tag.
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