Sucht
Aktualisiert am: 30.05.2006
Teil 1: Was ist "Sucht"?
Teil 2: Nicht substanzgebunden
Teil 3: Genuss oder Missbrauch?
Teil 4: Missbrauch oder Abhängigkeit?
Teil 5: Wie entsteht Sucht?
Teil 6: Rechtslage in Österreich
Nicht substanzgebunden
In der vorangegangenen Definition ist eine Reihe so genannter nicht-substanzgebundener Suchtformen nicht erfasst - in diesen Fällen führt nicht die Einnahme einer Droge, sondern eine Tätigkeit zu ganz ähnlichen Erscheinungen.
Dabei kann es, analog zu den substanzgebundenen Suchtarten, ebenfalls zu zeitweiligen oder andauernden Kontrollverlusten und massiven psychischen oder sozialen Problemen kommen.
Beispiele für Verhaltensweisen, die suchtartig entgleisen können:
- Essstörungen
- Glücksspiel, Wetten, Automatenglücksspiel
- Video- und Fernsehen
- Computerarbeit und -spiele
- Kaufen (über Versandhäuser oder direkt)
- Süchtiges Betreiben von Sport (große Leistung, hohes Risiko und der Drang, sich zu steigern)
- Sucht nach Risiko (z.B. im Straßenverkehr)
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