Tattoos

Autorin: Mag. Beatrix Aigner-Köfinger

Aktualisiert am: 05.10.2009

Körperschmuck mit Risiken

In der Vergangenheit galten Tätowierungen lange Zeit als anrüchig. Heutzutage sind sie in Mode. Viele Stars und Sternchen gehen mit buntem Beispiel voran. Tattoos können allerdings ein Risiko für die Gesundheit sein, wenn Hygienestandards nicht eingehalten werden oder bestimmte Erkrankungen vorliegen. Tätowierungen können zudem Allergien auslösen.

Die Kunst des Tätowierens hat auf der ganzen Welt eine lange Tradition. Auch Ötzi, die Mumie aus den Alpen, war tätowiert. Früher geschah dies auf einfachste Art mit Tusche und Nadel. Durch eine stetige Verfeinerung der Techniken wurden die Körperverzierungen bei einer breiteren Öffentlichkeit beliebt. In den 1990er Jahren setzte ein regelrechter Boom ein, der bis heute anhält.

Beim Tätowieren wird die Farbe mit Nadelstichen in die mittlere Hautschicht (Dermis) eingebracht. Dort werden die Farbpigmente von einer festen Schicht aus Kollagenfasern eingekapselt und somit die Haltbarkeit des Tattoos gewährleistet. Liegen bereits schwerwiegende Erkrankungen wie ein geschwächtes Immunsystem (z. B. HIV), Hepatitis, Blutgerinnungsstörungen, Geschlechtskrankheiten, Allergien oder Diabetes vor, ist von einer Tätowierung gänzlich abzuraten. 

Die Farben können unter Umständen auch Allergien auslösen. Besonders Henna-Tattoos, die den Stoff para-Phenylendiamin (PPD) enthalten, werden mit schweren Allergien in Zusammenhang gebracht. Daneben sind die häufigsten Komplikationen von Tattoos Entzündungen oder Schwellungen. Bei starken Beschwerden sollte in jedem Fall ein Arzt aufgesucht werden.

Gesetzliche Bestimmungen

Wer ein Tattoo ins Auge fasst, darf auf eine umfassende Aufklärung im Tattoo-Studio pochen. Der Tätowierer ist verpflichtet, über mögliche gesundheitliche Risiken, die Nachbehandlung und Entfernung zu informieren. Dass dieses Wissen weitergegeben wurde, muss sich der Tätowierer vom Kunden schriftlich bestätigen lassen. Vorneweg spielt das Alter eine wichtige Rolle. Im Gesetz ist festgelegt, dass unter 16-Jährige grundsätzlich nicht tätowiert werden dürfen. Zwischen 16 und 18 Jahren ist die Einverständniserklärung eines Erziehungsberechtigten notwendig.


Mehr zum Thema:

Beauty für sie und ihn

Frauenbein mit Tattoo

Tattoo you!

Tätowierungen voll im Trend: Was Sie beachten sollten.
zum Thema ...


maxerl ARTIKEL KOMMENTIEREN
Zu diesem Artikel gibt es 1 Kommentar(e).
striche Neuen Kommentar verfassen
striche
Tattoos  von Nick (Gast)
07:16 13.10.2009
Heute ist man ja fast schon Außenseiter, wenn man kein Tattoo hat ;-)
Antworten Antworten
trennlinie

Login







Passwort vergessen?

Noch nicht registriert?

Zur Registrierung

NEWSLETTER


infobutton_gelb_bg Newsletter-Vorschau

Newsletter abbestellen

URLAUBSANGEBOTE

Vatertag bei PuchasPlus

Vatertags-Special im Thermenhotel PuchasPlus in Stegersbach: 2 ÜN mit Frühstück, Thermeneintritt, Freibier und Grammelpoga- tschen für den Papa u.v.m.
um 154 € p. P.

Nix wie hin

Alle Angebote

Schnäppchen
zurück pause vor

Themen-Specials

Vater mit Sohn (c) Fotolia/Monkey Business

Schnellzugriff