Eine Frage der Einstellung

Es fängt mit Nackenschmerzen und Verspannungen an. Irgendwann werden die Augen trocken, schmerzen am Abend und das Längenwachstum des Auges nimmt zu, was Kurzsichtigkeit hervorruft. Wer häufig oder berufsbedingt sogar den ganzen Tag im Büro vor dem Computer sitzt, aber langfristig etwas für seine Gesundheit tun will, sollte folgende Tipps beherzigen:

Monitor richtig einstellen

Stellen Sie Ihren Monitor in einem Sehabstand von etwa 60 Zentimeter auf. Der Bildschirm sollte leicht gekippt sein (10°–25°) und die Höhe so eingestellt werden, dass die Bildschirmoberkante auf Augenhöhe abschließt. Der Blick auf den Monitor ist somit geradeaus und leicht nach unten geneigt. 

Sitzhöhe richtig einstellen

Tisch und Stuhl sollten in der Höhe so eingestellt werden, dass Sie im Sitzen mit beiden Füßen festen Kontakt zum Boden haben. Ober- und Unterarm bilden einen rechten Winkel, wenn die Unterarme entspannt auf dem Tisch aufliegen. Tastatur und Maus sollten sich in einer Linie mit den Ellbogen befinden. 

Häufiger die Sitzhaltung wechseln

Lange Phasen mit unveränderter Sitzhaltung führen zu einseitiger Anspannung der Muskeln und Belastung der Wirbelsäule. Experten raten daher, möglichst häufig zwischen vorgelehnter, zurückgelehnter und aufrechter Haltung zu variieren. „Dynamisches Sitzen“ nennt das der Fachmann. Der Nacken dankt es Ihnen außerdem, wenn Sie hin und wieder den Kopf langsam zur Seite drehen oder sanft kreisen lassen. 

Auf die Augen achten

Blicken Sie häufiger vom Bildschirm auf und schauen Sie in die Ferne. Das entspannt nicht nur das Gemüt, sondern auch die Augen. Die Lidschlagfrequenz erhöht sich deutlich, was zu einer besseren Befeuchtung führt. So beugen Sie trockenen Augen vor. Zugleich beugt die Maßnahme der Verlängerung des Auges und der daraus resultierenden Kurzsichtigkeit vor. 

Vermeiden Sie es außerdem, den Monitor zum Fenster oder mit dem Fenster im Rücken aufzustellen. Die Mischung aus direkter und indirekter Blendung belastet die Augen und macht schneller müde.