Heilsames Haustier

Dass Katzen, Kaninchen und Hunde süß aussehen können, wissen wir. Aber wussten Sie auch, dass ein Haustier nachhaltigen positiven Einfluss auf Ihre Gesundheit haben kann?

Tiere tun uns gut, vorausgesetzt natürlich, es besteht keine Allergie gegen Katz’ & Hund. Wer dagegen Haustiere hält, kann damit das Allergierisiko, v. a. bei Kindern, von klein auf verringern. Tiere im Haushalt können nämlich das Immunsystem der Kleinen bedeutend stärken.

Entspannt dank Katz’ & Hund

Aber nicht nur auf unser Immunsystem wirken sich Haustiere positiv aus, auch für unsere psychische Gesundheit spielen sie eine wichtige Rolle. So sorgen sie durch ihre Anwesenheit dafür, dass Frauchen und Herrchen weniger stressanfällig sind und selbst in stressigen Situationen entspannter reagieren.

Mit ein Grund, weshalb immer wieder Diskussionen über Bürohunde aufkommen, die auch am Arbeitsplatz für eine entspanntere Atmosphäre sorgen und unseren Blutdruck und die Herzfrequenz niedriger halten. Aber nicht nur die reine Anwesenheit, auch das Streicheln eines Tieres sorgt dafür, dass das parasympathische Nervensystem gestärkt und weniger Stresshormone ausgeschüttet werden.

Positive Effekte auf das Herz-Kreislauf-System

Positiv auf unser Herz-Kreislauf-System wirkt sich außerdem das tägliche Spazierengehen aus. Etwas, das für alle Hundehalter Alltag ist. Denn egal, ob herrliches Wetter herrscht oder es kalt, nass und grau ist: Als Hundehalter muss man täglich mehrmals mit dem Hund raus, ob man nun große Lust dazu hat oder nicht.

Der Vorteil daran: Man muss den inneren Schweinehund gar nicht groß überwinden, wenn der Hund schwanzwedelnd vor einem steht und nach draußen bittet. Selbst wenn man anderes im Sinn gehabt hätte – man muss raus, komme, was wolle.

Kein Wunder also, dass sich diese regelmäßige körperliche Aktivität des Spazierengehens an der frischen Luft positiv auf unseren Körper auswirkt, unser Herz-Kreislauf-System stärkt und so auch eine Prävention gegen andere Erkrankungen wie Krebs oder Diabetes darstellen kann, eben weil es täglich und auch bei Wind und Wetter passiert.

Schluss mit Einsamkeit

Auch in Bezug auf Einsam- und Traurigkeit können Haustiere punkten. Gerade wer alleine wohnt, fühlt sich durch ein Haustier weniger einsam. Zudem kommt man auch mit anderen leichter ins Gespräch, denn wer mit seinem Hund spazieren geht, wird sehr viel eher angesprochen, als wenn er alleine unterwegs wäre. Soziale Kontakte werden damit durch die Anwesenheit der Tiere wesentlich erleichtert. Und selbst wenn man einmal traurig ist, stellen Haustiere gute Seelentröster da, die Liebe, Trost und Zuwendung spenden, was nicht nur für Kinder, sondern auch für ältere, alleinstehende Menschen eine großartige Hilfe sein kann.

Nichtsdestotrotz sollte vor einer Anschaffung eines Tieres immer auch bedacht werden, dass es sich dabei um ein fühlendes Lebewesen handelt, welches viele positive Eigenschaften mit sich bringt, aber dabei auch noch Hund, Katze oder Nagetier bleiben und seine eigenen Bedürfnisse versorgt sehen möchte. Wer also in seiner aktuellen Lebensphase keine Zeit für einen Hund aufbringen kann, sollte sich überlegen, ob ein anderes Haustier derzeit nicht besser passt. Denn auch Katze & Co sind großartige Mitbewohner und tun unserer Seele einfach gut.

Buchtipps:
Katzen. Das Kosmos Handbuch. Renate Jones (Hrsg.)
Partnerhunde. Katharina von der Leyen.

Studie der American Heart Association zur Gesundheit von Haustierhaltern