Die Kraft der Morgenroutine

Ein guter Start in den Tag ist von sehr großer Bedeutung. Denn läuft es bereits am Morgen nicht rund, kann das die Stimmung für den gesamten Tag nach unten ziehen. Wer kennt dieses Gefühl, wenn man sich an „schlechten Tagen“ bereits um 10 Uhr morgens fragt, was das denn heute für ein Tag ist? Dabei haben wir es selbst in der Hand, unseren Tag gut anzufangen und so auch stressresistenter und v. a. achtsamer zu sein – achtsamer für die schönen, guten Momente und Dinge in unserem Leben. So sieht die Welt gleich ganz anders aus. Aber auch unsere Gesundheit profitiert immens davon, wenn wir positiv gestimmt in den Tag starten.

Tipps für kleine Rituale am Morgen

Es gibt vieles, was Sie morgens tun können, um sich und Ihrer Gesundheit bereits an den ersten Stunden des Tages etwas Gutes zu tun. Aber vielleicht haben wir noch den ein oder anderen neuen Tipp für Sie. Suchen Sie sich einfach aus, was Sie derzeit am meisten anspricht:

  • Sanftes Dehnen oder leichtes Yoga am Morgen: Genüsslich durchstrecken, sich lang machen, die müden Glieder dehnen und sich räkeln wie eine Katze hilft dabei, besser in den Tag zu starten und nach der langen Ruhezeit der Nacht wieder leichter in die Gänge zu kommen.
  • Meditieren: Eine kleine Meditation in aufrechter Sitzhaltung kurz nach dem Aufwachen hilft dabei, sich auf den Tag einzustimmen und sich näher zu sich und seiner Intuition zu bringen. Ob fünf oder 15 Minuten – am wichtigsten ist hier die Regelmäßigkeit.
  • Sich in Dankbarkeit üben: Liebe und Dankbarkeit sind jene Gefühle, die über allen anderen stehen und Ängste und Sorgen verblassen lassen können. Üben Sie sich daher regelmäßig im Dankbarsein. Dafür können Sie morgens drei bis fünf Dinge aufzählen, für die Sie von Herzen dankbar sind. Das können Menschen, große Dinge, aber auch Kleinigkeiten sein. Schließen Sie dabei die Augen und fühlen Sie die Dankbarkeit in Ihrer Herzgegend.
  • Ayurvedisches Morgenritual: Besonders im Winter können diese zwei einfache Techniken viel zur Gesunderhaltung beitragen: Durch Ölziehen und Zungeschaben wird der Körper von Bakterien und Toxinen befreit und das Immunsystem gestärkt. Dafür 1 EL Kokosöl (oder ein anderes hochwertiges Öl) in den Mund nehmen und das Öl für fünf bis fünfzehn Minuten hin- und herbewegen und durch die Zähne „ziehen“. Danach in ein Küchenpapier spucken, damit Toxine & Co nicht in den Wasserkreislauf gelangen. Danach Zähne putzen sowie zum Abschluss die Zunge schaben. Hierfür eignen sich Zungenschaber aus Plastik aus der Drogerie, noch besser aber ayurvedische Schaber aus Edelstahl oder Silber.
  • Das erste Getränk am Morgen richtig wählen: Bevor Sie morgens zu Kaffee oder Kakao greifen, nutzen Sie die Gelegenheit, um Ihrem Körper als erstes etwas richtig Gutes zu tun. Das kann ein Glas Leitungswasser sein, um sich nach der Nacht wieder gut zu hydrieren, oder auch ein spezielles entgiftendes Morgengetränk wie Wasser mit Weizengraspulver, Zitrone oder Apfelessig.

Probieren Sie aus, was Ihnen derzeit hilfreich erscheint, und nehmen Sie bei Bedarf nach und nach neue kleine Rituale auf oder tauschen Sie diese aus, um herauszufinden, was Ihnen in Ihrem Alltag am besten hilft.