Wechselwirkungen
Aktualisiert am: 30.05.2006
Dem Arzt nichts verschweigen
Ärzte können nur dann richtig beraten, wenn sie über den Medikamentenkonsum ihrer Patienten Bescheid wissen. Das gilt nicht nur für den Hausarzt, sondern auch für andere, etwa den Frauenarzt, den Zahnarzt usw. Heinz: "Schreiben Sie eine vollständige Liste all jener Medikamente, die Sie einnehmen. Zeigen Sie sie jedem Arzt und aktualisieren Sie die Liste bei Bedarf."
Beipackzettel lesen
Außerdem sollte immer der Beipackzettel gelesen werden. Hier sind nicht nur die Neben-, sondern auch die Wechselwirkungen aufgelistet. Weiters zu beachten ist die Flüssigkeitsaufnahme. An heißen Tagen besteht ein zusätzlicher Bedarf. Zu wenig Trinken kann vor allem bei älteren Menschen, die Wirkung von Medikamenten verändern. Die regelmäßige Einnahme von Medikamenten ist vielfach unbedingt notwendig, etwa bei Bluthochdruck, um Spätschäden zu vermeiden. Es sollte darauf geachtet werden, das individuell "richtige" Medikament einzunehmen. Heinz: "Je spezifischer die Behandlung erfolgt, desto weniger Medikamente werden gebraucht. Je weniger Medikamente eingenommen werden müssen, desto geringer ist die Gefahr von Interaktionen."
(Quelle: Österreichisches Rotes Kreuz)
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