Wetterfühligkeit

Aktualisiert am: 30.05.2006

Das vegetative Nervensystem

Fachleute sind sich aber einig, dass das vegetative Nervensystem wohl die größte Rolle spielen dürfte. Zu seinen Aufgaben gehört die Anpassung der unbewussten Körperfunktionen an Veränderungen in der Umwelt.

Bei Wetterfühligen dürfte das vegetative Nervensystem allzu sensibel sein und damit eine Lawine überschießender Reaktionen auf Wetterreize auslösen. Spürbar werden diese dann als hoher oder niedriger Blutdruck, Herzrasen, Kopfschmerzen oder Verdauungsbeschwerden. Für eine Beteiligung des vegetativen Nervensystems spricht jedenfalls auch die Tatsache, dass Entspannungstechniken so gut wirken.

Das vegetative Nervensystem hängt eng mit dem Hormonhaushalt zusammen. Das dürfte der zweite wichtige Bereich sein, der durch das Wetter beeinflusst wird - wenn auch indirekt über das vegetative Nervensystem. Ein Hinweis dafür: bei Föhn wird viel Stresshormon Adrenalin gebildet.

Schließlich dürfte das Gleichgewichtsorgan im Ohr eine große Rolle spielen. Das registriert auch Luftdruckänderungen und Änderungen in der Ionenzusammensetzung der Luft, wie sie bei Föhn vorkommen.


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