Wetterfühligkeit

Autorin: Ulrike Springer

Aktualisiert am: 15.03.2010

Was hilft gegen Wetterfühligkeit?

Das Wetter können wir zwar nicht beeinflussen, doch wir können einiges dafür tun, dem Körper die Anpassung an eine veränderte Wetterlage zu erleichtern. Viel Bewegung an der frischen Luft und ausreichender Schlaf sind jetzt besonders wichtig, und natürlich alles, was den Körper abhärtet: Sauna, Dampfbad und Kneipp-Kuren sind dafür hervorragend geeignet.

Wer unter Frühjahrsmüdigkeit leidet, sollte auf Gymnastik oder Ausdauersportarten setzen, die den Kreislauf anregen. Entspannungsübungen wie etwa autogenes Training oder Qi Gong helfen bei Kopfschmerzen. Die chinesische Akupressur kann ebenfalls mit einer Übung gegen die Frühjahrsmüdigkeit aufwarten: dafür einfach die Kuppe beider Mittelfinger mit den Daumen reiben, bis ein Wärmegefühl entsteht.

Mehr Schwung durch gesunde Ernährung

Eine vitaminreiche Kost und die Vermeidung von Alkohol und Nikotin sind der Schlüssel zur Vermeidung beziehungsweise Linderung von Wetterfühligkeits-beschwerden. Prof Hademar Bankhofer empfiehlt in seinem Werk "Das große Buch vom gesunden Leben" reichlich Vitamin C, das Stress reduziert und munter macht. Essen Sie daher so oft wie möglich Zitrusfrüchte, Sauerkraut, Paprikaschoten und Kiwis, Vitamin-C-reiche Getränke sind Hagebuttentee und Sanddornsaft.

Der amerikanische Wissenschaftler Prof. Dr. Jeffrey Bland hat nachgewiesen, dass Frühjahrsmüdigkeit stets mit einem Mangel an Vitamin E einhergeht. Daher sollten jetzt Weizenkleie, Weizenkeime, Weizenkeimöl, Milch und Milchprodukte sowie Nüsse und Eier oft auf dem Speiseplan stehen.

Eisenmangel kann zu Frühjahrsmüdigkeit führen

Auch ein Eisenmangel kann hinter Frühjahrsmüdigkeit stecken. Eisen ist in Sojaprodukten, Sonnenblumenkernen, Roten Rüben und Hühnerfleisch enthalten. Bequeme Naturen können auch zu Nahrungsergänzungsmittel  aus der Apotheke greifen. Einen Versuch wert ist auch Bankhofers Kräuterteekur: Trinken Sie eine Woche lang drei mal täglich eine Tasse Brennnesseltee, danach Löwenzahnwurzeltee in derselben Menge. Dr. med Susanne Schunder-Tatzber empfiehlt die Einnahme von Ginseng-Präparaten für einen Zeitraum von rund drei Monaten. Im Ayurveda zählt Ingwer zu den wichtigsten Heilpflanzen, die bei Schwächezuständen, Müdigkeit und Kopfschmerzen verordnet werden.


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