Zeitmanagement
Aktualisiert am: 05.02.2009
Zeiträuber
Telefon: Zielbewusstes Telefonieren muss nicht unhöflich sein. Geschäftliche Anrufe dienen geschäftlichen Zwecken und müssen daher keine Plaudereien sein. Private Anrufe im Büro sollten auf ein Minimum reduziert werden - sie kosten am meisten Zeit.
Kollegenbesuche: Die Plauderei unter Kollegen ist ein wichtiger sozialer Faktor des Arbeitsklimas und hat auch als informelle Betriebskommunikation ihren Wert. Doch auch hier kann man durch einen freundlichen Hinweis auf die eigene Beanspruchung unnötigen Zeitverlust unterbinden.
Post: Post sollte strukturiert durchgesehen werden. Das heißt: Unnötiges sofort wegwerfen, alle anderen Sendungen nach Priorität ordnen und mit Zeitfrist zur Bearbeitung versehen. Was zu delegieren ist, gleich weiterleiten.
Besprechungen: Als Eingeladener sollte man zuvor sicherstellen, dass die eigene Teilnahme auch wirklich nötig ist. Oft betrifft das Thema fremde Bereiche, und man wurde für eine kurze Information - die auch schriftlich erfolgen hätte können - stundenlang blockiert. Der unpünktliche Beginn von Meetings ist ein Problem, das ganze Bücher füllt und schwierig zu lösen ist. Am besten mit gutem Beispiel vorangehen und selbst pünktlich sein. Oder grundsätzlich pünktlich starten. Wer zu spät kommt und wichtige Punkte versäumt, wird beim nächsten Mal vielleicht disziplinierter sein.
Delegieren und Re-Delegieren: Dass man Aufgaben nach Kompetenzen an Kollegen übertragen soll, ist eine Binsenweisheit der Zeitplanung. Erhält man selbst eine solche Aufgabe zugewiesen, sollte man prüfen, ob man dafür tatsächlich zuständig und kompetent ist. Wenn nicht, Aufgabe zurückweisen.
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