Mobbing-Fallbeispiele

Aktualisiert am: 13.02.2009

Einer muss gehen

Ein großer Betrieb: Eines Tages kündigte die Chefin Sparmaßnahmen an und verkündete: "Einer von euch muss gehen." Daraufhin begann das gegenseitige "Hinaus-Mobben". Die Belegschaft konzentrierte sich schließlich auf eine Kollegin. Allerdings war die Situation untragbar, da sich trotzdem niemand seines Arbeitplatzes sicher sein konnte. Schließlich erarbeitete das Management zusammen mit den Mitarbeitern ein "Time-Sharing-Modell" als Lösung. Die Gruppe hat sich selbst geholfen.

Die typische Mobbing-Situation

In zahlreichen Fällen läuft es ähnlich ab wie bei Hubert: Hubert ist nicht sehr beliebt, er ist ein Außenseiter und hat seine "Macken". Einige in der Firma können ihn deshalb nicht leiden. Schließlich schwappt diese Stimmung auf die ganze Belegschaft über: Wenn Hubert morgens bei der Tür hereinkommt, schweigen alle. Niemand will Kontakt zu ihm haben. Er wird von wichtigen Informationen abgeschnitten, er muss entwertende Äußerungen hinnehmen, die Kollegen "vernadern" ihn beim Chef.


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