Mobbing
Aktualisiert am: 17.02.2009
Teil 1: Psychoterror am Arbeitsplatz
Teil 2: Wie es zu Mobbing kommt
Teil 3: Daran erkennen Sie Mobbing
Daran erkennen Sie Mobbing
Mobbing kann auf unterschiedlichen Ebenen erfolgen. Dazu zählen:
- Angriffe auf die eigene Mitteilungsfähigkeit: etwa ständiges Unterbrechen, Anschreien, Beschimpfen, ständige Kritik an Arbeit und/oder Privatleben, Drohungen
- Angriffe auf soziale Beziehungen: etwa das Mobbing-Opfer ignorieren, sich von der betroffenen Person nicht ansprechen lassen, nachteilige räumliche Versetzung
- Angriffe auf das soziale Ansehen, etwa Gerüchte über die Person verbreiten, Behinderungen lächerlich machen, das Privatleben diskutieren
- Angriffe auf die Qualität der beruflichen und privaten Situation: etwa sinnlose Aufgaben zuteilen, bewusste Über- oder Unterforderung
- Angriffe auf die Gesundheit: etwa Zwang zu gesundheitsschädlichen Arbeiten, körperliche Misshandlung, sexuelle Übergriffe
Der Körper leidet
Die letztgenannten Handlungen stellen sicherlich eher seltene Extremfälle dar und sind die einzigen, die auch straf- bzw. arbeitsrechtlich bekämpfbar sind. Die Schädigung der Person beginnt freilich viel früher und hat lang anhaltende Folgen von psychosomatischen Störungen (chronische Kopfschmerzen, Schlafstörungen, ständige Müdigkeit, depressive Verstimmung) bis zu Herz-Kreislauf- und Magen-Darm-Erkrankungen oder schweren psychologischen Belastungen wie dauernden Angstgefühlen und Arbeitsunfähigkeit, die bis zur Selbstmordgefährdung reichen können.
Karriere
Mobbing- Fallbeispiele
Konflikte am Arbeitsplatz: Wie Mitarbeiter "hinaus- gebissen" werden.
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Boreout-Syndrom
Auch Unterforderung und Langeweile am Arbeitsplatz können krank machen.
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