Rebsorten
Aktualisiert am: 12.09.2011
Teil 1: Welche Weine Österreich trinkt
Teil 2: Die beliebtesten Rotweine
Teil 3: Links und Buchtipps
Welche Weine Österreich trinkt
Österreich ist das Land der Weinliebhaber. Zahlreiche preisgekrönte Tropfen in verschiedensten Geschmacksrichtungen bringt das Land hervor. Und doch gibt es einige Rebsorten, die für Österreich so typisch sind wie die Mozartkugeln oder das Wiener Schnitzel. Wir stellen Ihnen hier die beliebtesten und bekanntesten heimischen Rebsorten vor. Vom Grünen Veltliner bis zum Zweigelt.

Grüner Veltliner
Auch genannt: Weißgipfler
Seine Herkunft ist unbekannt, Spuren weisen jedoch in die Römerzeit zurück. Der Grüne Veltliner ist bis ins 18. Jahrhundert als Grüner Muskateller in Niederösterreich nachweisbar. Er wird vor allem im Weinviertel, Kamptal, Kremstal, Donauland und in der Wachau angebaut. Er ist eine fruchtbare, aber spätreifende Sorte, braucht also viel Herbstsonne.
Das Qualitätsspektrum des Grünen Veltliner ist weitreichend: Es beginnt beim leichten, spritzigen Wein, der am besten jung - als Heuriger - getrunken wird und geht bis zur substanz- und alkoholreichen Spätlese, die auch durchaus lagerfähig ist. Der Grüne Veltliner ist in der Regel betont fruchtig, pfeffrig und würzig.

Welschriesling
Seine Herkunft ist wahrscheinlich Italien oder Frankreich. In Österreich ist der Welschriesling die zweitwichtigste Sorte nach dem Grünen Veltliner. Er wird vorwiegend im Burgenland und in Niederösterreich, aber auch in der Steiermark angebaut.
Der Welschriesling benötigt nährstoffreiche Böden, ist trockenempfindlich und hat hohe Ansprüche an die Lage.
Diese Rebsorte liefert in erster Linie frisch-fruchtige, jung zu genießende Weine; er kann aber auch ausgezeichnete Prädikatsweine hervorbringen, deren Blume und Rasse lange anhalten.

Riesling
Auch genannt: Rheinriesling, Weißer Riesling
Sein Anbau kann in Deutschland (15. Jahrhundert) nachgewiesen werden. Allerdings reklamiert auch die Wachau diese Sorte für sich. Er wird hauptsächlich in der Wachau, im Kamptal und im Donauland angebaut.
Der Riesling hat höchste Ansprüche an Lage und Boden und reift erst Ende Oktober/Anfang November. Die duftigsten und rassigsten Weine entstehen auf Schiefer- und Urgesteinsverwitterungsböden.
Sein charmantes Bukett besitzt zumeist zarte Anklänge an Pfirsiche, Aprikosen und Zitrusfrüchte. Am Gaumen wirkt der Riesling wegen seiner pikaten Säure sehr rassig und anhaltend; er entwickelt sich kontinuierlich und ist daher sehr gut lagerfähig.

Chardonnay
Auch genannt: Morillon, Feinburgunder (bis 1999)
Angeblich haben ihn die Kreuzritter nach Frankreich gebracht, dann wurde er von den Benediktinern in Burgund verbreitet. Heute ist fast auf der ganzen Welt anzutreffen. In Österreich ist er vor allem in der Steiermark als Morillon seit längerem beheimatet. Er wird aber auch zunehmend in Niederösterreich, Burgenland und Wien angebaut. In den letzten Jahren wächst seine Bedeutung merklich.
Der Chardonnay stellt keine allzu große Ansprüche an den Boden, bringt beste Ergebnisse aber nur in guten Lagen.
Der Wein erinnert im Duft an Weißbrot und Dörrfrüchte, ist kräftig, extraktreich und gewinnt mit zunehmender Flaschenreife noch an Niveau.
(Quelle Text und Copyright Bilder: Österreichisches Weinmarketing)
URLAUBSANGEBOTE
Dreikäsehoch-Pauschale im Familienhotel Hinteregger am Katschberg: 4 ÜN im Familien- zimmer für 2 Erwachsene und 1-2 Kinder (bis 12 Jahre) inkl. HP um nur 985 €.
Alle Angebote
Schnäppchen




alltagz
delicious
digg
favoriten.de
icio
linkarena
misterwong
oneview
reddit
technorati
weblinkr
webnews
yigg

ARTIKEL KOMMENTIEREN
Neuen Kommentar verfassen






