Schmerzende Füße
Autorin: MMag. Susanne Kapeller
Aktualisiert am: 21.03.2008
Wenn das Wandern von Schmerzen begleitet ist
Wandern ist eine große Herausforderung für unsere Füße. Meistens ist es falsches oder neues Schuhwerk, das Probleme macht. Wir haben Tipps, wie Sie Blasen oder brennende Füße beim Wandern vermeiden.
"Nie wieder Wandern" denkt sich so mancher, der nach einer anstrengenden Tour mit schmerzenden Füßen und Blasen an den Zehen nach Hause kommt. Damit es gar nicht so weit kommt, sollten Sie einige Vorbereitungen treffen. Das Um und Auf ist sicher das richtige Schuhwerk. Ein guter Wanderschuh ist knöchelhoch und bietet damit optimale Sicherheit vor fatalem Umknicken. Die Sohlen sollten stoßdämpfend und rutschfest – mit einem kräftigen Profil – sein. Neue Wanderschuhe tragen Sie am besten einige Zeit vor der großen Wanderung zuhause oder bei kleineren Spaziergängen ein, damit verhindern Sie Druckstellen oder Blasen.
Blasen an den Füßen
Viele Wanderer werden von schmerzenden Blasen an den Füßen geplagt. Blasen entstehen durch Reibung der Haut an den Schuhen. Oft sind auch schlecht sitzende Wandersocken schuld. Die besten Erfahrungen machen Wanderer, wenn sie dicke Wollsocken über dünne Baumwollsocken tragen. Die dicken Wollsocken saugen den Schweiß auf und sollten nicht zu eng, aber auch nicht zu locker anliegen, ansonsten werfen sie Falten und sorgen erst recht für Druckstellen. Wer seine Füße schon vor der Wanderung mit Hirschtalg eincremt, schützt diese schon präventiv vor Blasen.
Schweißfüße vermeiden
Sorgen Sie dafür, dass Ihre Füße bei der Wanderung möglichst trocken bleiben. Bei Schweißfüßen weicht die Haut durch die Feuchtigkeit auf und Blasen können viel leichter entstehen. Fußpuder oder Sprays mit deodorierenden Substanzen reduzieren die Schweißproduktion. Wer stark schwitzt, ist mit einem Paar Reservesocken gut beraten. Praktisch sind außerdem Schuhe mit einem herausnehmbaren Fußbett, so können auch die Wanderschuhe richtig auslüften.
Schmerzen während des Wanderns
Wer mitten im Marschieren Schmerzen oder Brennen an den Füßen verspürt, sollte sofort eine Pause einlegen. Müde Füße werden bei einem Bad in kaltem Wasser (Bach oder Brunnen) wieder munter. Anschließend die Füße hoch lagern und mit Hirschtalg, Franzbranntwein oder Arnika (auch in Salbenform möglich) einreiben.
Nach der Wanderung
Gönnen Sie sich nach einer langen Wanderung zuhause am besten ein Fußbad. Danach ebenfalls Füße hoch lagern, damit schmerzhafte Stauungen abziehen können. Hademar Bankhofer empfiehlt, die Füße außerdem durch eine Massage mit Propolis-Creme zu verwöhnen.
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Mit einem gut gepackten Rucksack sind Sie für alles gerüstet.
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ich trage vor jeder wanderung silprotect auf, das ist eine neue blasensalbe - wirkt spitze! selbst bei langen wanderungen und einem ganzen tag im schuh bekomme ich keine blasen mehr
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