Sicheres Baden

Autorin: MMag. Susanne Kapeller

Aktualisiert am: 21.06.2005

Sicheres Badevergnügen

Was beim Baden zu beachten ist, damit ungetrübten Badefreuden nichts im Wege steht. Denn auch das Wasser birgt Gefahren.

"Nicht mit vollem Magen schwimmen gehen" lautete früher die wichtigste Faustregel, wenn es um das Thema Baden ging. Diese Warnung gilt mittlerweile jedoch als überholt. Magenkrämpfe beim Schwimmen wegen zu viel Essen hat's noch nie gegeben. Allerdings wird jeder Mensch nach dem Genuss einer Mahlzeit träge und müde, denn der Körper braucht seine komplette Energie für die Verdauung und somit bleibt für sportliche Tätigkeiten kaum noch Kraft übrig. Wer sich aber nach dem Essen fit genug für das Schwimmen fühlt, der kann dies natürlich auch machen.

Keine waghalsigen Sprünge

Vorsicht ist auf jeden Fall bei unbekannten Gewässern angebracht. Die häufigsten Verletzungen entstehen bei Sprüngen in trübe Gewässer. Der Badende kann dabei weder die Tiefe einschätzen noch beurteilen, was sich unter der Wasseroberfläche befindet. Kopfsprünge im Uferbereich oder auf Betonpfeiler können tödlich enden. Auch auf Strömungen sollten Sie aufpassen, vor allem in Flüssen und im Meer. Achten Sie immer auf entsprechende Warnzeichen.

Bevor Sie ins Wasser gehen, sollten Sie sich vorsichtig abkühlen. Wer von der Sonne aufgeheizt ist und ohne Abkühlung ins kalte Nass springt, riskiert einen Herztod. In kaltem Wasser sollten Sie nicht zu lange herumplanschen, ansonsten drohen Unterkühlung und Wadenkrämpfe.

Außerdem ist es wichtig, dass Sie Ihre Kräfte nicht überschätzen. Schwimmen Sie also niemals zu weit vom Ufer weg. Bei den ersten Anzeichen eines Krampfes kehren Sie am besten sofort ans Ufer zurück. Schwimmen Sie niemals eine längere Strecke ohne Begleitung.

Wann ist Wasser überhaupt tabu?

Wenn Sie Alkohol getrunken haben, wenn es bereits dunkel ist oder ein Gewitter im Anmarsch ist, dann sollten Sie auf die Badefreuden besser verzichten. Selbst wenn Sie im Wasser nicht direkt von einem Blitz getroffen werden, sind Sie dennoch extrem gefährdet, weil Wasser Strom besonders gut leitet und Sie von den unangenehmen Folgen auch dann betroffen sind, wenn Sie sich "nur" in der Nähe eines Blitzschlages befinden.


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