Wandern mit Kindern

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Experte: Mag. Michael Mayrhofer
Aktualisiert am: 15.04.2008
Wandern mit Kindern
"Mama! Wie weit ist es denn noch?" "Papa, ich kann nicht mehr!" "Sind wir denn nicht endlich da?" "Mir ist sooo fad!" Kennen Sie das? Wanderungen mit Kindern arten zu oft in eine Qual aus - für Kinder UND Eltern. Das muss nicht so sein. Wecarelife sagt Ihnen, wie Sie Ausflüge ins Grüne und Wanderungen mit Ihrem Nachwuchs zum Erlebnis machen - ohne Genörgel, dafür aber mit viel Freude.
Warum gehen Erwachsene wandern? Um die Schönheit der Natur zu genießen, um etwas für die körperliche Ertüchtigung zu tun, um einen besonderen Ausblick zu genießen, um eine Leistung zu erbringen, um Stress abzubauen, um von A nach B zu kommen, werden Sie jetzt vielleicht antworten. Kindern sind diese Ziele alle schnurzegal. Gleichmäßiges Marschieren ist ihnen ein Gräuel. Dafür sind sie Feuer und Flamme, wenn es darum geht, einen Bach zu stauen, einen Frosch zu fangen, im Wald zu spielen oder sich auf eine spannende Rätselrallye zu begeben. Spannend kann es auch sein, eine Wanderung mit unheimlichen und sagenhaften Geschichten zu verbinden - das funktioniert gerade in einem Land wie Österreich, in dem man ständig auf Burgen, Schlösser, Ruinen und Klöster stößt, besonders gut.
Praktische Tipps
Planen Sie, wenn Sie mit Kinder unterwegs sind, das Eineinhalbfache der angegebenen Marschzeit ein. Kinder laufen oft kreuz und quer, erkunden den Weg im Vorhinein oder wechseln zwischen den Teilnehmern hin und her. So legen sie manchmal den doppelten Weg zurück.
Immer wieder kleinere Pausen sind ein Muss! Wie lange man mit Kindern unterwegs sein kann, ohne deren Energien und die eigenen Nerven zu strapazieren, hängt ganz vom Alter der Kinder ab. Einige Richtwerte: Kindergartenkinder sollten nicht länger als drei bis vier Stunden marschieren müssen, Schulkinder sind in der Lage, eine Tagestour zu meistern - wenn die nötigen Ruhephasen eingehalten werden und die Route nicht zu anspruchsvoll gewählt wurde.
Während eines Aufstiegs gehen die Kinder am besten voran, so behält man sie gut im Auge. Beim Bergabgehen sollten Erwachsene voraus gehen, damit das ungesunde "Wettrennen ins Tal" verhindert wird. Die sichernde Hand der Eltern sollte immer verfügbar sein.
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