Aromatherapie
Aktualisiert am: 30.05.2006
Teil 1: Aromatherapie: Betörende Düfte
Teil 2: Kleine Dosis, große Wirkung
Teil 3: Vorsicht bei der Dosierung
Aromatherapie: Betörende Düfte
Auf welches Sinnesorgan würden Sie wohl am ehesten verzichten können? Sagen Sie nicht, auf die Nase - hat diese doch den direkten Draht sowohl zu unserem Gehirn als auch zu unserer Seele.
Die Nase des Menschen ist wohl eines der am meisten unterschätzten Organe. Der Geruchssinn wirkt direkt auf das limbische System, eines der ältesten Regionen des Gehirns - verantwortlich für die Entstehung von Gefühlen ebenso wie die Bildung bestimmter Hormone.
Düfte können nicht nur eine wohltuende Wirkung auf die Psyche und den Körper des Menschen haben, sondern bei bestimmten Beschwerden auch als unterstützendes Heilmittel eingesetzt werden. Bereits im Jahr 1928 begann der französische Chemiker René Gattefossé die ätherischen Öle im Hinblick auf eine moderne Aromatherapie zu erforschen. Er entwickelte eine Heilmethode auf der Basis von natürlichen Pflanzendüften.
Heute verwendet man die ätherischen Öle der Aromatherapie vor allem bei psychosomatisch mitverursachten Beschwerden wie Schlafstörungen, Verstimmung, Nervosität oder Stress. Auch als unterstützende Heilmittel bei Erkältungskrankheiten, Wechseljahre-Beschwerden oder nervösen Magen-Darm-Beschwerden sind die ätherischen Öle anerkannt.
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