BH-Passform

Autorin: Mag. Beatrix Aigner-Köfinger

Aktualisiert am: 08.09.2008

Tipps und kleine Tricks

Unterschiedliche Brustgrößen gehen einher mit unterschiedlichen Ansprüchen an den Büstenhalter. Eine Frau mit kleinem Busen wünscht sich von ihrem BH vielleicht eine optische Vergrößerung, während ein großer Busen kaschiert werden will.

Lieber größer als kleiner

Wichtig ist auch, bei den Brustabmessungen nicht zu schummeln. Es gilt: lieber ein bisschen größer als zu klein. Ein zu enger BH kann sogar weh tun, wenn er in Brust und Rücken einschnürt. Bei zu kleinen Cups quillt die Brust zudem unschön hervor. Wenn ein BH aber zu locker sitzt, ist er zu groß. Ein deutliches Kennzeichen ist, wenn er den Rücken nach oben wandert. Im Idealfall sitzt ein BH durch ein straff anliegendes Unterbrustband fest, ohne zu drücken, und bildet vorne wie hinten eine gerade Linie. Dann wackelt und rutscht auch nichts durch. Beim Kauf ist zu beachten, dass der BH im neuen Zustand in das äußerste Häkchen eingehängt werden muss. Wenn der BH durch das Tragen gedehnt wird, kann das mit den engeren Häkchen ausgeglichen werden.

Kleiner Busen

Frauen mit kleinen Brüsten haben freie BH-Wahl. Sie können ganz auf den BH verzichten, BHs mit oder ohne Bügel verwenden oder auf die Push-up-Variante zurückgreifen, wenn sie etwas Fülle vortäuschen wollen. Die erreicht man mit weichen Einlagen und außen sitzenden Trägern. Für eine optische Vergrößerung des Busens sorgen auch 3/4-Cups, Balconnet-BH genannt. Sie setzen die Brust in Szene und sorgen für ein Dekolleté, das an die Zeit von Marie Antoinette & Co. erinnert.

Großer Busen

Frauen mit großer Oberweite liegt etwas daran, die Brust optimal zu stützen. Da das Brustgewebe über keine Muskelfasern verfügt, ist das Bindegewebe auf sich allein gestellt. Ein bügelloser BH ist zwar bequem und passt sich an die natürliche Form der Brust an, aber für diesen Typ Brust nicht geeignet. Auch filigrane, mit schmalen Trägern ausgestattete Modelle erfüllen hier nicht ihren Zweck. Der Rückenteil des BHs sollte auf keinen Fall zu schmal sein. Ein guter Kompromiss sind so genannte Minimizer-Modelle, die das Brustvolumen der Körbchengrößen C, D, E oder F durch den Schnitt optisch um eine Nummer verkleinern, ohne einzuschnüren.

Immer anprobieren

Auch wenn sich die BH-Größe scheinbar seit Jahren nicht verändert hat, sollte jeder BH vor dem Kauf anprobiert werden. Erstens weil die Größe von Marke zu Marke variiert, zweitens weil es sehr unwahrscheinlich ist, dass der Körperumfang immer der gleiche bleibt. Eine Erklärung sind natürliche Gewichtsschwankungen, eine weitere Ursache ist im weiblichen Hormonhaushalt zu suchen. Manche Frauen benötigen in der ersten Zyklushälfte eine kleinere Cupgröße als in der zweiten. In der Phase des Wechsels kommt es auch vor, dass die Brust noch einmal wächst.

Die richtige Wahl

Für jeden Anlass und jede Oberbekleidung gibt es das richtige BH-Modell. Neckholder-BHs, trägerlose BHs oder Schalen machen das jeweilige Outfit zum Hingucker. Eine besonders nützliche Rolle erfüllt der BH beim Sport. Bei Sportarten mit ständigen Erschütterungen, wie das zum Beispiel beim Laufen oder Tanzen der Fall ist, benötigt die Brust besonderen Halt. Sport-BHs sorgen dafür, dass die Brüste wie bei einer Bandage fest an den Körper gedrückt werden. Nur so lässt sich der Zug auf das Brustgewebe mildern und Verletzungen vermeiden.

Egal, welches BH-Modell Sie suchen, lassen Sie sich im Fachgeschäft beraten und Ihre genauen Brustmaße ermitteln. Nur so ist gesichert, dass Sie den BH finden, der Ihr brandneues Top ideal zur Geltung bringt. 


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