Cellulite
Aktualisiert am: 02.05.2008
Teil 1: Cellulite, na und?
Teil 2: Anti-Cellulite-Strategien
Teil 3: Was Sie vermeiden bzw. tun sollten
Cellulite, na und?
Mit kaum einem kosmetischen Problem lässt sich so ein Geschäft machen wie mit den unschönen Dellen an Oberschenkel, Hüfte und Po. Warum sind eigentlich nur Frauen betroffen? Welche Mittel und Methoden können helfen? Bei uns finden Sie eine Übersicht der neuesten Anti-Cellulite-Strategien. Das Wundermittel gegen Orangenhaut ist allerdings nicht dabei, denn das gibt es zum großen Leidwesen aller Betroffenen nämlich nicht. Ein kleiner Trost: Auch Models und Stars haben Cellulite.
Cellulite-Probleme betreffen so gut wie nur das weibliche Geschlecht, weil deren Bindegewebsstruktur anders aussieht als die der Männer. Bei Frauen müssen die Fasern des Bindegewebes dehnbar sein, damit sie während einer Schwangerschaft nicht reißen. Wenn das Bindegewebe allerdings zu elastisch ist, entsteht Cellulite.
Was ist "Orangenhaut" genau?
Da auch der Begriff Cellulitis verwendet wird, entsteht durch die Endung "-itis" fälschlicherweise der Eindruck, dass es sich dabei um eine Entzündung handelt. Das ist nicht der Fall. Fettzellen zwängen sich durch die Lederhaut hindurch und machen sich in Form kleiner Dellen an der Hautoberfläche bemerkbar. Die Unebenheiten sind also nichts anderes als Fettzellen, die vom Bindegewebe in der Unterhaut nicht mehr festgehalten werden können. Der Handel bietet zahlreiche kosmetische Artikel an, die wahre Wunder versprechen. Die meisten dieser Cremes und Apparaturen sind jedoch unwirksam oder bringen nur in Verbindung mit viel Bewegung zufriedenstellende Ergebnisse.
Die Ursachen der Cellulite lassen sich auf viele Faktoren zurückführen. Bewegungsmangel, Übergewicht, falsche Ernährung, Rauchen, Störungen des Hormonhaushalts und Stoffwechselerkrankungen sind Gründe, die eine noppenartige Struktur an der Haut erkennen lassen. Viele Frauen, auf die keine der genannten Risikofaktoren zutrifft, leiden aber trotzdem unter den Dellen.
Strategien gegen Cellulite
Fakt ist und bleibt: Nur wer sich viel bewegt, beugt dem Cellulite-Problem vor oder kann Cellulite verringern. Cellulite lässt sich nicht wegcremen, wie die Werbung suggerieren möchte. Nur durch Bewegung wird der Fettstoffwechsel aktiviert, giftige Stoffwechselprodukte werden abgebaut und die Muskulatur wird gestärkt. Je schwächer die Muskulatur, desto geringer ist der Energieumsatz und -verbrauch. Ihre Muskeln sind es also, die dafür verantwortlich sind, den Stoffwechsel zu steigern und den Fettzellen den Kampf anzusagen. Ob das Fett und die Schlackenstoffe in den Fettzellen gespeichert und ob das im Blut befindliche Fett in Ihrem Körper abgelagert wird, bestimmen hauptsächlich Art und Umfang der körperlichen Betätigung.
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