Couperose
Autorin: Mag. Beatrix Aigner-Köfinger
Aktualisiert am: 06.02.2008
Behandlung mit Laser
Die Einführung hochspezifischer Laser hat die Verödung durch elektrische Nadeln vor einigen Jahren abgelöst. Die Lasertechnik arbeitet mit ausgesandten Lichtsignalen, die eine eigene Farbe haben und damit ein spezielles Ziel erhitzen können. Bei der Gefäßbehandlung werden die roten Blutkörperchen erhitzt und dadurch gezielt zerstört. Die ambulante Behandlung lässt sich relativ rasch und schmerzlos durchführen und bringt keine unerwünschten Narben mit sich. Durch eine spezielle Kühltechnik wird der Lichtimpuls als kurzes Brennen erlebt. Je nach Art und Größe der betroffenen Stellen werden verschiedene Laser-Typen eingesetzt. Der Farbstoff-Laser ist zum Beispiel besonders gut geeignet, um sehr feine Äderchen zu entfernen; den Photoderm-Laser wendet man bei dickeren Adern an.
Risiken und Nebenwirkung der Behandlung
Nach der Laserbehandlung kann der betroffene Hautbereich vorübergehend eine dunklere Farbe annehmen und eventuell kurzfristig anschwellen. In diesem Fall verschafft Kühlung dann Linderung. Als Risiken werden Hypo- und Hyperpigmentationen (zu viel oder zu wenig Hautfarbe) genannt, die aber selten dauerhaft auftreten.
Je nach Stärke der Couperose sind dementsprechend viele Sitzungen notwendig. Auch müssen Betroffene mit einem Wiederauftreten von Couperose rechnen. Das Auftreten der Couperose kann nur hinausgezögert werden, indem die Haut gut geschützt wird und Sonnenbäder vermieden werden.
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