Feng Shui

Aktualisiert am: 19.11.2004

Pflanzen und Düfte

Lebensenergie ist in jedem lebenden Objekt, inklusive Pflanzen, von denen einige sogar nachgewiesenermaßen schädliche Gase aus der Luft von Räumen absorbieren können. Im klassischen Feng Shui repräsentierten Pflanzen die Wandlungsphase Holz. Holz ist ein Symbol für Frühling, neues Leben und expandierende Energie.

Pflanzen können durch die Energie und Gestalt vielerlei Probleme in Wohnungen auflösen: So können Sie z.B. durch aufstrebende Pflanzen Dachschrägen positiv beeinflussen, unruhige Bereiche beruhigen oder auch Energien bündeln, bremsen oder aktivieren.
Mit Pflanzen im Fenster kann der Energiefluss auch etwas "blockiert" werden, doch sollte bei größeren Fensterfronten immer noch mit Windspielen oder Kristallen gearbeitet werden.

Sehr hilfreich ist eine Pflanze mit runden Blättern und einer maximalen Höhe von einem Meter im Schlafbereich. Nicht in unmittelbarer Nähe des Schlafenden aufgestellt, entzieht sie nicht nur dem Raum, sondern auch dem Körper Giftstoffe. Sie sollten allerdings nicht in einem Urwald schlafen; sonst kämpfen Sie nachts mit Ihren Pflanzen um Sauerstoff, was für Sie keinen erholsamen Schlaf bedeutet. Außerdem sollten Sie generell Pflanzen mit scharfen, spitzen Blättern. Sie attackieren und schwächen damit Ihr Immunsystem! Wenn Sie mit Begeisterung Kakteen züchten, sollten Sie dies in einem bestimmten, möglichst abgeschlossenen Bereich der Wohnung tun und Ihre Objekte nicht in der ganzen Wohnung verteilen.
Pflanzen mit Wurzeln haben übrigens mehr Energie als Schnittblumen und ein bunter, vielfältiger Blumenstrauß mehr als ein einfacher Strauß.

Pflanzen wirken allerdings nur, wenn es sich um echte Pflanzen handelt; so banal das klingt, in diesem Fall sind sie nicht durch Malereien, künstliche Pflanzen oder Blütenornamente zu ersetzen - es zählt das Wirkliche, nicht das Symbol.

Düfte

Alle alten Kulturen waren sich der Bedeutung von Düften und ihrer harmonischen Schwingungen für die Menschen bewusst. Immer wieder ist in uralten Aufzeichnungen die Rede davon, dass die Propheten, die Heiligen, die Meister mit einem köstlichen Geruch "bekleidet" sind.

Auf der anderen Seite aber wird auch beschrieben, dass bestimmte Menschen und Orte von schlechten Gerüchen und negativen Schwingungen durchdrungen werden. Auch im Feng Shui werden verschiedene Düfte auch verschiedenen Elementen und Charaktereigenschaften zugeordnet, so dass es durchaus möglich ist, aufgrund dieser Systematik den zu einem persönlich am besten passenden Duft herauszufinden. Allerdings können die meisten Menschen dies auch ganz intuitiv - erstaunlich ist, wie oft diese Intuition mit der Feng Shui-Systematik übereinstimmt.

Auch hat jeder Mensch seinen ganz eigenen Geruch, was sich zum Beispiel daran zeigt, dass Parfums an verschiedenen Menschen ganz unterschiedlich wirken. Aber ganz unabhängig von Parfums oder Deos kann man damit anfangen, sich selbst und seiner Kleidung eine ganz besondere, ureigenste "Duftnote" zu verleihen - so etwas wie einen aromatischen Fingerabdruck.

Praxistipp: Auf ein Leinentuch werden zwei bis vier Tropfen von drei aufeinander abgestimmten ätherischen Ölen gegeben. Die richtige Mischung sollten Sie aus Ihrer Erfahrung mit Duftölen selbst zusammenstellen oder sie einfach selbst "erschnüffeln". Dieses Leinentuch legen Sie danach zur frischgewaschenen Wäsche mit in den Trockner oder einfach in den Kleiderschrank.

Ein Beispiel für einen Yin-Duft (weiblich):
2 Tropfen Verbene
3 Tropfen Jasmin
2 Tropfen Ylang-Ylang

Ein Beispiel für einen Yang-Duft (männlich):
3 Tropfen Muskatellersalbei
2 Tropfen Geraniumöl
3 Tropfen Neroli


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