Frühjahrsputz

Aktualisiert am: 26.02.2010

Frühjahrsputz nach Feng Shui

Das Frühjahr eignet sich besonders gut, um von alten Gewohnheiten zu lassen, Ballast abzuwerfen und sich für Neues zu öffnen. Warum ein Frühjahrsputz auch nach Feng-Shui-Lehre so wichtig für unser Wohlbefinden ist und wieder mehr Energie in unser Leben bringt.

Autorin: Anna Kapeller, diplomierter Lebensraum- und Feng-Shui-Consultant

Intuitiv machen wir es ja seit jeher richtig. In der Fastenzeit haben wir das Bedürfnis loszulassen, Platz zu machen für etwas Neues. Wir nehmen uns zumindest den Vorsatz zu fasten, ganz egal in welcher Form. Vielleicht schränken wir uns beim Essen ein, verzichten auf bestimmte Speisen, auf Alkohol, eine Tasse Kaffee oder sogar auf die geliebte Zigarette - die individuellen Möglichkeiten sind nahezu unbegrenzt.

Warum haben wir gerade jetzt im bevorstehenden Frühling - wobei ja nicht zufällig in den verschiedenen Glaubenslehren die Fastenzeit hineinfällt - ein besonderes Bedürfnis, sich von bestimmten Gewohnheiten oder von Überflüssigem zu befreien?

Frei werden von den alten Energien

Durch den Zyklus der Jahreszeiten, des Wechsels von Sommer und Winter, von Tag und Nacht entstehen in der Natur steigende und fallende Energien. Diese beiden gegensätzlichen und zugleich sich harmonisierenden Kräfte kennt man in der Feng-Shui-Lehre als die Urkräfte Yang und Yin. Jetzt in der Zeit des Wachsens, wo die Tage länger werden, wo es wärmer wird, werden wir von der ansteigenden Yang-Energie am stärksten beeinflusst. Wenn wir in unserem Leben Neues suchen und von der wachsenden Yang-Energie profitieren wollen, müssen wir und unsere Umgebung zuerst frei werden von den alten Energien und diese loslassen können, sonst bleibt alles beim Alten, so wie es immer war.

Allein die Bereitschaft zum Aufräumen ist zu wenig. Auch die Bäume können im Herbst ihre Blätter nicht von alleine fallen lassen, sie brauchen einen Anstoß, jemanden, der sie bewegt, das ist der Wind. Denn ohne Loslassen der Blätter können sich im Frühjahr keine Knospen bilden und somit auch keine Früchte bringen.

Alte Gewohnheiten ablegen

Ins Räumliche übertragen heißt es, sich von den alten Sachen zu trennen, z.B. von den alten Kleidern und alten Möbeln, die uns nicht mehr gefallen, von den alten Zeitschriften und anderem Papierkram, alte Farben loslassen, um somit auch alte Gewohnheiten ablegen zu können. Oft ist es ein jahrelanger Prozess, sich aufzuraffen und "frischen Wind" in unsere Wohnräume zu bringen. Aber woher nehmen wir den letzten Anstoß, den frischen Wind, der uns dazu bewegt?

Zuerst brauchen wir einmal die innere Einstellung und die Erkenntnis, die uns die Kraft gibt, dass es so nicht weitergehen kann, dann können wir uns dafür zusätzliche Energie holen und mit dem Entrümpeln beginnen, wenn ein schöner Frühlingstag ist, wir die Fenster öffnen können, die Lieblingsmusik einschalten und uns gedanklich vorstellen, wie schön und frei es dann in unserer Wohnung aussehen wird. Denn wir alle sind Meister des eigenen Schicksals und wir können mit Hilfe unserer Wahrnehmungen die eigenen Schwingungen dazu erzeugen. Haben wir doch zu uns selbst mehr Vertrauen!


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