Hautsünden

Autorin: Mag. Beatrix Aigner-Köfinger

Aktualisiert am: 27.10.2008

Das tut der Haut weh

Ein Blick ins Gesicht sagt oft schon alles über die Lebensgewohnheiten eines Menschen: Nikotin und UV-Strahlung hinterlassen eindeutige Spuren im Gesicht. Stress, Schlafmangel, falsche Ernährung und Flüssigkeitsmangel tun ihr Übriges. Wecarelife hat Tipps gegen vorzeitige Hautalterung.

Zwischen Anfang und Mitte 20 ist die Haut optisch in Höchstform. Sie erneuert sich im 28-Tage-Zyklus, schaut frisch und prall aus. Doch bereits mit 20, wenn der Aufbauprozess der Haut abgeschlossen ist, beginnt sich die Zellerneuerung wieder zu verlangsamen. Die Kollagenfasern speichern immer weniger Wasser und die Elastizität der Haut nimmt ab. Wenn mit Anfang 30 erste Fältchen auftauchen, hat sich das Bindegewebe schon längst umstrukturiert.

Helga Fiala-Haslberger ist Beauty-Expertin mit jahrelanger Erfahrung und Herausgeberin von www.beautesse.at. Sie unterteilt in zwei Typen von Hautalterung: Einerseits gibt es die biologisch bedingte Hautalterung, auf die sich nur beschränkt Einfluss nehmen lässt und andererseits die umweltbedingte, die mit UV-Strahlung, Stress oder falschen Ernährungsgewohnheiten in Zusammenhang steht. Letztere habe jeder selbst in der Hand, so die Beauty-Expertin.

Pflege von Null an

Ab dem 30. Lebensjahr ist Hautalterung ein Thema, weil sie sichtbar wird. Es bilden sich die ersten Fältchen im Bereich der Augen. Fiala-Haslberger sagt, dass Augencremen aus diesem Grund zu den meistverkauften Kosmetikartikeln zählen. Sie rät, dass Hautpflege nicht erst bei den ersten Alterserscheinungen ein Thema sein sollte. Frei nach dem Motto: "Die Haut vergisst nichts."

Schon bei Säuglingen, die eine unvergleichlich geschmeidige Haut haben, gebe es Grundregeln zu beachten. Da Babys weder über eine ausgeprägte Eigenschutzfunktion der Haut noch über eine ausreichende Eigenfettproduktion verfügen, trocknet zu häufiges Baden die zarte Babyhaut aus, wenn kein Badeöl zugegeben oder die Haut danach nicht eingecremt wird. Wenn jeden zweiten Tag gebadet wird, reicht das völlig aus. Und dann darf nicht auf die Rückfettung vergessen werden.

Verstopfte Poren

Bis zum zehnten Lebensjahr haben Kinder eher trockene Haut. Um die zarte Haut zu schonen, sollten daher seifenfreie Produkte verwendet werden. Mit Einsetzen der Pubertät verändert sich die Hautstruktur, da die Hormone das Ruder an sich reißen. Die Talgdrüsen werden überaktiv, verstopfte Poren sind die Folge. Wenn der Talg nicht abfließen kann, kommt es zu Entzündungen. Vom Mitesser zum ausgewachsenen Pickel ist der Weg nicht mehr weit. Eine sanfte, regelmäßige Reinigung mit ölfreien Produkten verschafft bei "normalen" Pickeln Abhilfe. Ab einem gewissen Schweregrad spricht man aber von Akne, die auch über die Zeit der Pubertät hinausreichen kann und ein Fall für den Hautarzt ist.

Die schlimmste Hautsünde in der Pubertät ist das Kratzen. Besser Finger aus dem Gesicht lassen, um Infektionen und Narben zu vermeiden. Hat man die Pubertät erst überstanden, ist auch der Aufbau der Haut mit Anfang 20 abgeschlossen. Dann heißt es den Optimalzustand der Haut so lange wie möglich zu halten.


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maxerl ARTIKEL KOMMENTIEREN
Zu diesem Artikel gibt es 3 Kommentar(e).
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Hautsünden  von greenT
17:46 30.11.2008
Ich denke, es sind oft mehrere Ursachen aufeinmal die zum problem hautunreinheiten führen. rauchen, falsche ernährung und zuwenig sauerstoff sind dabei die offensichtlichen. daneben können auch emotionale probleme, stress und hektik im alltag die haut enorm beanspruchen. wichtig sit, die ursachen zu erkennen und gleichzeitig die haut mit pflegeprodukten a la neutrogena wieder in form zu bringen!
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Hautsünden  von Syriana (Gast)
19:27 20.11.2008
Eine große Sünde, die wohl vielen nicht bewusst ist, ist der Stress, der kan nauch bei Haut nach der Pubertät zu Unreinheiten führen, da muss man sich halt auch durchtesten was man verwendet, bei mir hat die Neutrogena Linie voll angeschlagen, die ist auch preiswert. Aber man sollte auch nach den Ursachen forschen, esse ich zu viel Süßes, kommt es in hormonellen Perioden oder eben der verflixte Stress.
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RE: Hautsünden  von Diyana (Gast)
22:23 29.11.2008
ach, die ewige kämpferei gegen die pickel die uns die nerven rauben und dann kommen eben wieder mehr und mehr und man wird immer verzweifelter.
ein absoluter teufelkreis der schwer zu brechen ist, aber wie hier schon erwähnt wurde muss man eben auch mal seine haut kennenlernen, wissen was einem gut tut und was nicht und den rest erledigen eben die anti picle produkte - die marke ist da aber wichtig!
lg !
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