Hautsünden
Autorin: Mag. Beatrix Aigner-Köfinger
Aktualisiert am: 27.10.2008
Teil 1: Das tut der Haut weh
Teil 2: Richtige Pflege für jedes Alter
Teil 3: Die häufigsten Fehlerquellen
Die häufigsten Fehlerquellen
Sonne nur in Maßen
Das größte Problem sehen Dermatologen in der UV-Belastung der Haut. Wer sich zu lange der Sonne aussetzt und Sonnenbrände kassiert, schädigt die Haut irreparabel. Auch das Solarium ist keine gesunde Alternative zur Sonne. Die Folgen sind Pigmentstörungen, vorzeitige Hautalterung und im schlimmsten Fall Hautkrebs.
Schon im Kindesalter sollte Sonnenschutz höchste Priorität genießen. Die meisten UV-bedingten Hautschäden holt man sich nämlich in der Kindheit. Die Haut vergisst nichts und schlägt mit zunehmendem Alter mit tiefen Falten und fahler Haut zurück. Daher nie auf Sonnenschutz vergessen und die Sonne nur in ganz geringen Dosen genießen.
Rauchen verboten
"UV-Belastung und Rauchen ist die Killerkombi schlechthin", bringt es Helga Fiala-Haselberger, die aus der Kosmetikindustrie kommt, auf den Punkt. Nikotin ist eine extreme Belastung für die Haut. Und zwar von innen wie außen. Es verengt die Blutgefäße und verhindert dadurch eine ausreichende Durchblutung der Haut. Das Ergebnis ist ein fahles Erscheinungsbild. Besonders negativ wirkt sich Rauchen auf das Kollagen aus. Freie Radikale sorgen bei Rauchern dafür, dass das stützende Bindegewebe der Haut abgebaut wird. Auch wird Vitamin C zerstört, das dem Schutz gegen die freien Radikale dient. Die Hautalterung wird durch das Rauchen enorm beschleunigt.
Stress schwächt Immunsystem
Bei Stress wird Kortisol ausgeschüttet, das uns schnelle Entscheidungen treffen lässt. In Urzeiten hat dies über Leben und Tod entschieden. Heutzutage macht vielen der negative Stress zu schaffen, der das Immunsystem dämpft. Unsere Haut ist durch Stress angreifbarer für freie Radikale und damit vorzeitiger Hautalterung ausgesetzt. Der Stress-Spirale entkommt man unter anderem mit Entspannungstechniken, die zu einem harmonischen Wechselspiel zwischen An- und Entspannung führen und den Kortisol-Spiegel senken.
Schlafmangel beleidigt die Haut
Die Haut arbeitet in der Nacht besonders intensiv, erklärt Fiala-Haslberger. Sie wird wärmer und die Poren öffnen sich. Dadurch ist sie auch aufnahmefähiger für Wirkstoffe. Während des Schlafens aktiviert unser Körper Reparaturmechnismen, die auch der Haut zugute kommen. Dementsprechend sinnvoll ist die Hautpflege am Abend, aber auch in der Früh, da während des Schlafs Giftstoffe ausgeschieden werden. Zwischen sieben und neun Stunden Schlaf sind ideal. Wenn man der Haut diese Regeneration auf Dauer nicht gönnt, reagiert sie beleidigt.
Unausgewogene Ernährung und Flüssigkeitsmangel
"Viele Leute wissen gar nicht, was ausgewogene Ernährung ist", sagt Fiala-Haselberger. Schnell werde zu Nahrungsergänzung gegriffen, statt an eine Ernährungsumstellung zu denken. Bei einer ausgewogenen Ernährung sei die Einnahme von Vitaminen oder Spurenelementen nicht notwendig. Die Beauty-Expertin empfiehlt, eine Woche lang ein Ernährungstagebuch zu führen, um sich vor Augen zu führen, was gegessen werde. Für die Haut besonders wichtig seien Vitamin A (Retinol), die Vitamine C und E, Magnesium, Kalium, Silizium, Lycopin und Omega-3-Fettsäuren. Sie sind wichtig für das gesamte Wohlbefinden und sollten auf unserem täglichen Speiseplan stehen.
Eine der größten Beauty-Sünden ist Flüssigkeitsmangel. Viele Menschen trinken zu wenig und kommen nicht auf die notwendigen eineinhalb bis zwei Liter pro Tag. Die Folge davon ist, dass die Haut nicht ausreichend durchfeuchtet wird und weniger prall und gesund aussehen kann. Und nicht nur der Haut geht es gut, sondern der ganze Organismus läuft bei ausreichender Flüssigkeitszufuhr runder. Wenn das nicht Grund genug ist!
Die Autorin dankt Helga Fiala-Haslberger für viele Tipps und Anregungen und empfiehlt zur weiteren Information www.beautesse.at.
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ein absoluter teufelkreis der schwer zu brechen ist, aber wie hier schon erwähnt wurde muss man eben auch mal seine haut kennenlernen, wissen was einem gut tut und was nicht und den rest erledigen eben die anti picle produkte - die marke ist da aber wichtig!
lg !
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