Hautsünden
Autorin: Mag. Beatrix Aigner-Köfinger
Aktualisiert am: 27.10.2008
Teil 1: Das tut der Haut weh
Teil 2: Richtige Pflege für jedes Alter
Teil 3: Die häufigsten Fehlerquellen
Richtige Pflege für jedes Alter
Zwischen 30 und 40 treten erste Mimikfältchen in Form von Lach- und Denkfältchen auf. Gleichzeitig bildet der Körper immer weniger Pigmente. Man wird nicht mehr so braun wie früher. Bis 40 verkraftet die Haut auch noch häufiges und heißes Waschen. Die verlangsamte Hauterneuerung und die reduzierte Feuchtigkeit lassen die Haut aber bei zu hoher Beanspruchung rebellieren. Sie reagiert mit Trockenheit, Juckreiz oder sogar mit Ekzemen. Ab 50 sind daher lange, austrocknende Schaumbäder tabu. Einmal täglich Duschen mit lauwarmem Wasser ist ratsamer – und ab und zu ein Ölbad. Reichhaltige Feuchtigkeitsemulsionen sind genau das Richtige, da leichte Cremes nicht mehr ihren Zweck erfüllen.
Je älter wir werden, umso dünner wird die Haut. Und ein weiterer großer Nachteil tritt auf: Das Warnsystem der Haut funktioniert nicht mehr richtig. Sonnenbrände werden zwar seltener, aber die Haut wird trotzdem geschädigt. Hautpflege und -schutz werden daher mit zunehmendem Alter immer wichtiger.
Unzureichende Pflege der Haut
"Kosmetik hat viel mit Konsequenz zu tun", sagt Beauty-Expertin Helga Fiala-Haselberger. Erst die richtige Pflege über Jahre hinweg garantiere, dass die Haut in gutem Zustand bleibe. Voraussetzung sei eine geeignete Pflegelinie, die zu Hauttyp und Alter passe. Am besten man lasse sich von Kosmetikprofis beraten. Das A und O sind eine morgendliche und abendliche Reinigung sowie Feuchtigkeitspflege. Am Morgen sind die abgestorbenen Hautschüppchen sowie Talg und Schweiß zu entfernen, da sich die Haut über Nacht erneuert. Abends gilt das Gleiche, um die Poren zu befreien. Also nie aufs Abschminken vergessen! Sonst verstopfen die Poren und die Pickel sprießen.
Zur Unterstützung der Hautregeneration eignen sich Peelings. Diese sollten aber nicht zu häufig angewendet werden. Also nicht öfter als zweimal pro Woche die Haut von den abgestorbenen Hornhautschüppchen befreien. Das Ergebnis eines Peelings ist eine glatte Haut, die frischer und rosiger wirkt, weil das Licht reflektiert wird. Hautunebenheiten hingegen erzeugen Schatten und erwecken den Eindruck einer grauen, müden Haut.
Tipps für Ratsuchende
Professionelle Beratung ist jenen angeraten, die für ihre Haut nicht die richtige Pflegelinie finden. Rund 85 Prozent der Konsumenten kaufen lieber bei Bipa, DM & Co. ihre Pflegeprodukte und stehen ohne Beratung vor einer riesigen Auswahl. Die Kaufentscheidung erfolgt dann meistens nach dem Markennamen und der Verpackung.
Für alle, die noch keine passende Hautpflege gefunden haben, hat Fiala-Haslberger folgende Tipps parat: Die Beauty-Expertin empfiehlt eine Hauttyp-Bestimmung durch einen Kosmetik-Profi, der eine Empfehlung für eine Pflegelinie abgibt. Die Beratung in der Parfümerie ist kostenlos, doch Hochwertiges hat natürlich seinen Preis. Zum Testen besorgt man sich am besten ein Einsteiger-Set, da kleine Probepackungen für eine längere Anwendung nicht ausreichend sind. Einen vollen Hautzyklus, also 28 Tage, sollte man das Produkt in jedem Fall ausprobieren.
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ein absoluter teufelkreis der schwer zu brechen ist, aber wie hier schon erwähnt wurde muss man eben auch mal seine haut kennenlernen, wissen was einem gut tut und was nicht und den rest erledigen eben die anti picle produkte - die marke ist da aber wichtig!
lg !
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