Mascara
Aktualisiert am: 25.01.2010
Verführerische Augen mit Mascara
Eine gute Mascara ist die Essenz des Augen-Make-Ups. Durch sie erhalten die Augen mehr Intensität, die Wimpern wirken dichter und länger. Doch es lohnt sich, das individuelle Produkt für jedes noch so kleine "Wimpernproblemchen" zu finden. Belohnt wird man mit ausdrucksvollen Augen und einem verführerischen Augenaufschlag.
Schon Kleopatra fand Gefallen daran: um sich vor dem "bösen Blick" zu schützen, trugen die Ägypter schwarzes Augen-Make-Up. Ob Frauen heute aber noch Mischungen aus Blei tragen würden, ist allerdings fraglich. Die erste moderne und ungiftige Wimperntusche erfand der emigrierte französische Parfumeur Eugene Rimmel im späten 19. Jahrhundert.
Um seiner Schwester Maybel dabei zu helfen, ihren Angebeteten zu erobern, mischte der Chemiker T.L. Williams 1913 Kohlenstaub und Vaseline zusammen. Mit ihrem verschönerten Augenaufschlag hatte Maybel Erfolg: ein Jahr später heiratete sie ihren Schwarm. Ihr Bruder Williams begann schließlich damit, fertige Mascara in Tuben zu füllen und zu verkaufen. Der Name Maybelline, eine Kombination aus Maybel und Vaseline, war geboren.
Musste man Wimperntusche zuvor stets mit einer angefeuchteten Bürste auftragen, kam in den 1950er Jahren die Sensation von Helena Rubinstein auf den Markt: "automatische" Mascara in der Tube mit integrierter Bürste.
Farbenfrohe Vielfalt
Unschlagbarer Bestseller ist und bleibt schwarze Mascara. Schwarze Mascara sieht bei sehr hellhäutigen Frauen allerdings meist etwas zu hart aus. Besser sind schöne Brauntöne, um die Wimpern zu betonen. Um die Augen noch mehr zum Leuchten zu bringen, eignen sich farbige Mascaras.
Für Abwechslung auf die dezente Art sorgen Töne wie Marine, Dunkelgrün und ein dunkles Aubergine. Poppiger wird es mit Farben wie strahlendem Türkis, leuchtendem Blau oder mit metallischen Akzenten in Gold, Kupfer oder Silber. Vorsicht ist bei Rottönen geboten. Sie sollten nicht bei geröteten Augen oder bei vielen sichtbaren Äderchen im Auge benutzt werden, da sie den "verweinten" Effekt noch verstärken können.
Perfekte Wimpern - die richtige Technik macht's!
Um die Farbe optimal auf das Bürstchen zu bekommen, Bürste am besten in der Flasche drehen und hinausziehen. Mehrmaliges Hinein- und Hinausziehen ist nicht gut. Wimperntusche dann in einer Zick-Zack-Bewegung auftragen. Das Wimpernbürstchen dabei dicht am Lidrand ansetzen und bis zu den Spitzen ziehen. Für dramatische "Augenblicke" zwei- bis dreimal wiederholen. Nach jedem Tuschen unbedingt die Wimpern trocknen lassen, sonst verklebt selbst die beste Mascara die Wimpern. Wenn Sie den Stiel des Wimpernbürstchens leicht abknicken, bekommen Sie mehr Mascara darauf, auch wenn das Fläschchen nicht mehr ganz voll ist.
Tipp: Vor dem Tuschen die Augen leicht abpudern und auch unter den unteren Wimpernrand etwas Puder auftragen. Dadurch wirken die Wimpern dichter und kleine Patzer können einfach mit dem Puder von der Haut gewischt werden.
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