Wanderregionen |
Ausgewählte Wandergebiete und Wandertouren in Kooperation mit Österreichs Wanderdörfern.

© Österreichs Wanderdörfer
Aktualisiert am: 03.06.2009
Teil 1: Die Outdoorregion Paznaun-Ischgl
Teil 2: Genussroute Galtür
Teil 3: Genussroute Ischgl
Teil 4: Genussroute Kappl
Teil 5: Genussroute See
Genussroute Ischgl
Ausgangspunkt: Toursimusverband Paznaun-Ischgl, Infobüro Ischgl
Dorfstraße 43, A-6561 Ischgl / Tirol
www.ischgl.com
Zielpunkt: Heidelbergerhütte www.heildelbergerhuette.com
Betriebszeiten: 20. Juni bis 4. Oktober 2009 (je nach Wetterlage)
Gehzeit: 1 h zur Mittelstation, 2 h zur Bodenalpe, 4 h bis zur Heidelberger Hütte
Schwierigkeitsgrad: Rot - Mittlere Tour
Streckenlänge und Höhenmeter: 27 km hin und retour
Höchster Punkt: 2.264 m
Tiefster Punkt: 1.377 m
Gesamthöhenmeter: 900 hm
Routenführung: Ischgl oberhalb der Kirche - Fußwanderweg Fimba - Seilbahn Mittelstation - Bodenalpe - Gampenalpe - Fimba Alpe - Heidelberger Hütte
Naturangebot und Erlebnishöhepunkte:
Von allen Seitentälern ist das Fimbatal aus historischer und wirtschaftlicher Sicht das bedeutendste und interessanteste Tal des Paznauner Alpenraumes. Der Talbach, die Fimba, hat sich in ihrem unteren Lauf kurz vor ihrer Mündung im sogenannten "Kitzloch" tief ins Gebirge gebohrt. Von der Kirche in Ischgl ausgehend führt der Fußwanderweg Fimba vorbei an der Bodenalpe (1.842 m), der Gampenalpe (1.975 m) und der Fimba Alpe (2.123 m). Die Wiesen in der näheren und weiteren Umgebung der Bodenalpe zählen zu den artenreichsten der Ostalpen. Die Bodenalpe kann daher botanisch Interessierten als idealer Ausgangspunkt für naturkundliche Wanderungen empfohlen werden. Oberhalb der Gampenalpe werden weiße Flecken ersichtlich, welche die sogenannten "Gipslöcher" darstellen. Dieser Flurname weist auf den einstigen Gipsabbau hin. Auf der Alpe Fimba wird noch heute zwischen 700 und 800 Stück "Galtvieh" von Ischgler Hirten gehütet und bietet somit für die ganze Familie ein besonderes Tiererlebnis.
Nach einer ca. 4-stündigen Gehzeit wird die 2.264 m hoch gelegene Heidelberger Hütte sichtbar, welche die einzige Unterkunft des Deutschen Alpenvereines auf Schweizer Staatsgebiet darstellt und in außergewöhnlich schöner Lage am Fuße des majestätischen Fluchthorns (3.399 m) steht. Gutausgerüsteten und bergerfahrenen Gipfelstürmer stehen viele Jochwege und herrliche Tagestouren zur Verfügung. Übers Kronenjoch (2.976 m) und übers Zahnjoch (2.945 m) gelangt man zur Jamtalhütte bzw. nach Galtür, übers Ritzenjoch (2.687 m) ins Larein bzw. nach Mathon und über den Fimbapaß (2.608) ins Val Sinestra bzw. nach Sent im Unterengadin.
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