Sauna
Aktualisiert am: 30.05.2006
Teil 1: Sauna: Schwitzen ist gesund
Teil 2: Der richtige Aufguss
Teil 3: Sauna-Aufgüsse mit Aromaölen
Teil 4: Schwitzen, aber richtig
Teil 5: Ab in die Kälte
Ab in die Kälte
Wenn Sie die Saunakabine angenehm erhitzt verlassen, sollten Sie sich nach einer Abkühlung sehnen (sonst stimmt irgend etwas nicht).
Als erstes empfiehlt sich das kühle Luftbad. Hier können die Atemwege rasch abkühlen, die keine haftende Isolationsschicht wie die Haut haben, da die Luft in den Atemwegen ständig bewegt wird. Zudem stocken Sie im Freiluftbad Ihre Sauerstoffversorgung wieder auf.
Anschließend kühlen Sie sich mit kaltem Wasser ab. Bitte nicht sofort ins Tauchbecken, denn zuerst wird der Schweiß abgespült. Mit einem Gießschlauch haben Sie zudem die Möglichkeit, erst einmal harmlos an den Extremitäten anzufangen. Da an Armen und Beinen viel weniger Rezeptoren (Kältefühler) verteilt sind als am Rumpf, kann man so anfangs besser temperieren.
Kurz, aber sehr kalt
Wer schon mehr Übung und keinen hohen Blutdruck hat, steigt nun ins eiskalte Tauchbad. Zehn Sekunden reichen. Beginnen Sie erst einmal damit, Hals und Gesicht zu benetzen. Machen Sie einige Kniebeugen, um ganz einzutauchen. Befindet sich in unmittelbarer Nähe ein Schwimmbad, können Sie auch dieses benützen. Ein kurzer, sehr kalter Reiz ist jedoch gesünder als ein längerer, eher lauer Reiz. Der Körper reagiert sofort auf die Kälte: Die Blutgefäße verengen sich reflektorisch, um den Körper vor einer Auskühlung zu schützen. Da aber die Durchblutung durch die Hitze intensiv gesteigert worden ist, laufen die Stoffwechselvorgänge in der Haut immer noch auf Hochtouren.
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