So wohnen Sie sicher

Aktualisiert am: 29.08.2006

Sicheres Wohnen

"Tapp, tapp, tapp in die Todesfalle Haushalt", was Jürgen Dose satirisch in seinem Lied besingt, wird in vielen Haushalten leider Realität. Jährlich ereignen sich hunderte Unfälle im Haushalt, die nicht immer glimpflich ausgehen. Mit einigen wenigen Sicherheitsmaßnahmen kann man aber dagegen vorsorgen.

Jeder ist sicherlich schon einmal beim Verlassen der Badewanne bzw. der Dusche ausgerutscht. Oder in der Küche gestolpert und mit der Handfläche auf der heißen Herdplatte gelandet. Oder hat sich bei einer unvorsichtigen Bewegung den Kopf an einer spitzen Möbelkante eingeschlagen. Zwischen Glück und Unglück liegen dann manchmal nur Bruchteile von Sekunden.

Dabei ist es so einfach, im häuslichen Bereich die Unfallgefahr zu mindern. Ein Handgriff oberhalb oder eine rutschfeste Matte in der Badewanne, eine Sicherheitsleiter statt eines Hockers, langstielige Putzgeräte statt akrobatischer Turnübungen beim Fensterputzen... Solche Kleinigkeiten machen das Leben sicherer. In der Bundesrepublik Deutschland ereignen sich pro Jahr rund 4,5 Millionen Unfälle im Haushalt und in der Freizeit. Und viele dieser Unfälle gehen nicht glimpflich ab.

Ein Unfall, den ein Arbeitnehmer auf dem Weg zur oder während der Arbeit erleidet oder der Sportunfall eines Schülers im Unterricht sind Sache der gesetzlichen Unfallversicherung. Aber bei allen Freizeitaktivitäten, zu denen schon der Umweg zum Einkaufen auf dem Heimweg von der Arbeitsstätte zählen kann, tritt sie nicht ein. Sinnvoll ist hier eine private Unfallversicherung, die weltweit und rund um die Uhr gilt. Sie beinhaltet u. a. eine Krankenhaustagegeldversicherung und Leistungen bei bleibenden Schäden. Wer schon den Spott hat, sollte wenigstens vom finanziellen Schaden verschont bleiben.

Dennoch ist es in jedem Fall besser, vorzubeugen als hinterher den Schaden irgendwie regulieren zu müssen. Letztendlich kann keine Versicherung den Schaden und die Verletzungen, die durch einen Unfall entstehen, wirklich entschädigen. Und auch Schäden, die durch Einbruch oder Raub entstehen, können spätestens dann nicht mehr reguliert werden, wenn dabei ideelle Werte abhanden kommen.


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