Thermenhof Paierl
Autorin: Mag. Beatrix Aigner-Köfinger
Aktualisiert am: 05.02.2009
Asia-Wellness für alle Sinne
Wie sieht das Ergebnis aus, wenn österreichische und asiatische Kultur aufeinander treffen? Um dieser Frage nachzugehen, reise ich ins steirische Bad Waltersdorf. Mein Ziel ist das Hotel Thermenhof Paierl, das sich dem Motto "Asia meets Styria" verschrieben hat. Die beste Freundin muss und will natürlich mit, um die Symbiose der Kulturen zu erleben.
Von Wien erreichen wir in zweieinhalb Stunden Zugfahrt Bad Waltersdorf oder besser gesagt Bad Blumau. Der Bahnhof in Bad Waltersdorf ist nämlich so unauffällig, dass wir ihn glatt übersehen und erst eine Station später aussteigen. Immerhin können wir so aus der Ferne einen Blick auf die Hundertwasser-Therme erhaschen. Eine engagierte Dame "alarmiert" freundlicherweise den Thermenhof Paierl und organisiert unsere Abholung durch den Hausmeister.
Nach diesem kleinen Malheur genügt ein Schritt über die Schwelle des Thermenhofs, um die besondere Urlaubsstimmung dieses Hotels zu spüren. Eines von vielen guten Zeichen. Bei einem Begrüßungssekt macht uns die nette Rezeptionistin mit den Usancen des Hotels bekannt. Das so genannte "Well-In-Kulinarium" wird dafür sorgen, dass wir kein Hungergefühl mehr spüren werden. Von früh bis spät, fast ohne Unterbrechung ist das Selbstbedienungsbuffet prall gefüllt mit einem großen antialkoholischen Getränkeangebot und Spezialitäten aus der regionalen und internationalen Küche. Am Abend können wir aus drei verschiedenen Vier-Gänge-Menüs wählen. Das Service-Team aus jungen und erfahrenen Mitarbeitern kümmert sich besonderes freundlich um uns. Allein die zeitliche Abfolge der Gänge dauert uns etwas zu lange. So bekommen wir als letzte die flambierte Banane, während rund um uns schon weggeräumt und fürs Frühstück gedeckt wird.
Unser Rückzugsort trägt den Namen "Wabi" (japan. "stille Schönheit") und ist geschmackssicher in beige-braun gehalten. Ein dezenter Asia-Touch darf natürlich nicht fehlen. Ungern verlassen wir unser Zimmer, aber auch der Rest des Hotels will entdeckt werden. Im Bademantel geht es in den Thermal- und Wellnessbereich, wo wir uns auf der Liegegalerie des Hallenbades mit Blick in den Garten niederlassen. Gelegentlich machen wir einen Abstecher in den großzügig angelegten Saunabereich, um in der "Steirischen Schwitzstube" bei angenehmen 65 Grad Celsius zu dösen. Die keltische Sauna "Lautrum", die sich im Außenbereich befindet, ist uns mit 90 Grad Celsius etwas zu heiß.
Das Herz des Thermenhofs ist unbestritten das "Reich der Sinne". Hier praktiziert Dr. Gopakumar mit seinen indischen Therapeuten mehrere Monate im Jahr ayurvedische Medizin und Wellness nach allen Regeln der Kunst. Rund zehn Behandlungsräume stehen für Kosmetikbehandlungen, Maniküre und Pediküre, Körperwickel, Bäder, klassische und Spezialmassagen zur Verfügung. Das Angebot an fernöstlichen Heilmethoden ist auf alle Fälle beeindruckend. Wer sich hier nicht verwöhnen lässt, dem entgeht etwas.
Unser Aufenthalt endet, so wie er begonnen hat: Der Hausmeister bringt uns zum Zug und dieses Mal erwischen wir ihn ohne Probleme. Schade eigentlich, denn wir wären gerne noch länger geblieben.
Alle Infos auf www.thermenhof.at und in Urlaubs-Angebotsbörse von Wecarelife.
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Thermenhof Paierl
Asia meets Styria! Im "Reich der Sinne" werden Sie verwöhnt.
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Dem kann ich nur voll und ganz zustimmen.
War bereits selber dreimal in diesem Hotel und freue mich schon auf das nächste mal.
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