Einbrecher im Blick

Was tun gegen Einbrecher? Das fragen sich immer mehr Menschen, die sich angesichts der steigenden Einbruchszahlen um die Sicherheit ihres Heims sorgen. Wie wäre es mit Gittern vor den Fenstern? Vielleicht braucht es sogar kreativere Lösungen. Was würde Kevin aus „Kevin allein zu Haus“ tun? 

Maßnahmen gibt es viele. Doch wer will schon hinter Gittern leben oder sich vor Betreten des Hauses einem Netzhaut-Scan unterziehen? Eine verhältnismäßig einfache Methode ist dagegen die Anbringung einer Überwachungskamera. Selbst mit günstigen Modellen lässt sich unterwegs per Handy einsehen, ob zu Hause alles in Ordnung ist. Worauf es bei der Wahl der richtigen Überwachungskamera ankommt, erfahren Sie hier: 

Innen- oder Außenkamera

Zunächst ist klarzustellen, wo die Kamera angebracht werden soll. Im Außenbereich kann sie eine abschreckende Wirkung auf Einbrecher ausüben. Wer jedoch von unterwegs sehen will, ob alles in Ordnung ist, erkennt mit einer Außenkamera natürlich nicht, was im Haus vor sich geht.

Auch rechtlich gibt es bei Außenkameras Einschränkungen zu beachten. So dürfen z. B. nur Aufnahmen des eigenen Privatgeländes gemacht werden. Eine Ausrichtung auf den Gehsteig oder die Einfahrt des Nachbarn ist nicht zulässig. 

Sichtwinkel

Die Sichtwinkel reichen von 60 bis 180 Grad. Je weiter der Sichtwinkel ist, desto besser haben Sie die Lage im Blick. 

Nachtsicht

Klingt wie beim Militär, ist aber notwendig. Die beste Kamera nutzt herzlich wenig, wenn Sie auf Nachtaufnahmen nichts erkennen. Unabhängig von Tag- und Nachtzeiten erleichtert zudem eine möglichst hohe Bildauflösung die Überführung des Täters. 

Bewegungs- und Geräuscherkennung

Mit entsprechenden Sensoren ausgestattete Kameras können Bewegungen und Geräusche erfassen. Manche Modelle drehen sich automatisch in die Richtung, in der die Bewegung registriert wird, und setzen automatisch eine Nachricht ab, wenn ein Einbruch vermutet wird. Hier gilt es abzuwägen, ob diese Funktion wirklich notwendig ist. 

Speicherkapazität

Je nach Kameramodell wird auf Festplatte, SD-Karte oder in der Cloud gespeichert. Die Cloud-Lösungen sind besonders sinnvoll, da die Bilder auch dann erhalten bleiben, wenn ein Einbrecher die Kamera demolieren sollte. Die Speicherzeiten variieren jedoch stark. Je nach Modell werden die Aufnahmen nach wenigen Stunden oder erst nach einigen Wochen gelöscht. 

Neben den genannten Faktoren sind praktische Aspekte wie Stromkabellänge, Größe und bei Außenkameras die solide Verarbeitung in die Auswahlkriterien einzubeziehen. 

 

Quellen:

ExpertenTesten

Chip.de