Fünf spannende Trends aus dem Internet der Dinge

Vielleicht haben Sie schon einmal vom „Internet der Dinge“ gehört. Der sperrige Begriff steht für intelligente, vernetzte Gegenstände, die den Menschen in verschiedenen Lebenslagen unterstützen. Experten wie Mark Weiser und Kevin Ashton hätten hierzu sicher einiges zu ergänzen.

Bevor wir uns aber in umständlichen Definitionen und Begriffsabgrenzungen ergehen, stellen wir Ihnen doch lieber gleich ein paar der schönsten Beispiele aus dem Internet der Dinge vor.

1. Home Security

Der Bereich der privaten Hausabsicherung gilt zurzeit als einer der wichtigsten Trends im Internet der Dinge. Mit wachsender Angst vor Einbrüchen wächst auch die Nachfrage nach smarten Sicherheitslösungen.

Die Anwendungen reichen daher von Kameras, die sich per Tablet einsehen lassen, bis hin zu Robotern, die man aus dem Urlaub heraus per Smartphone steuern und auf Patrouille durch das eigene Heim schicken kann. Sie liefern nicht nur Live-Bildmaterial, sondern erschrecken auf Knopfdruck auch ungebetene Gäste mit Alarmsignalen. 

2. Digitale Assistenten

Für Aufmerksamkeit sorgte unlängst die Vorstellung von Amazon. Das Gerät sieht aus wie eine reguläre Lautsprecherbox fürs Zuhause. Das Besondere daran ist der integrierte Sprachdienst „Alexa“, der an Apples „Siri“ erinnert.

Man kann mit Alexa reden, sie liefert Informationen, übernimmt organisatorische Aufgaben und sorgt für Unterhaltung. Aktuell beherrscht sie rund 1.000 Funktionen. Weltweit arbeiten Entwickler bereits eifrig an weiteren Funktionen, sodass künftig ein deutlich breiteres Spektrum abrufbar sein wird.

Längst nicht alle sind von dieser Entwicklung begeistert. Denn angesichts der Daten, die von intelligenten Geräten gesammelt werden, wachsen die Bedenken, ob man den neuen Komfort nicht mit übermäßiger Transparenz bezahlt.

3. Ortungsdienste

Die simpelsten Lösungen sind doch noch immer die besten. Ein Beispiel: Haustürschlüssel werden mit einem einfachen Sensor-Anhänger ausgestattet. Mit Apps wie „BiKN“ kann der Schlüssel so ganz einfach geortet werden und die Suche danach gehört der Vergangenheit an.

Natürlich lässt sich solch ein Sensor auch an allen möglichen anderen Dingen befestigen – z. B. an Geldbörsen, Handtaschen, Haustierhalsbändern und sogar an Kinderkleidung. So verlieren Sie nichts mehr aus den Augen. 

4. Intelligente Küchen

Bei der AELVIS-Elektrofachmesse in Salzburg konnten Besucher im September dieses Jahres an den Ständen von Siemens, Bosch und Co. erleben, wie intelligente und vernetzte Küchen heute aussehen. Automatische Abzugshauben messen die Luftqualität und schalten sich entsprechend selbstständig mit der nötigen Intensität ein und wieder aus.

Smarte Kühlschränke geben Auskunft darüber, welche Lebensmittel nachgekauft werden müssen, und Sensoren in Backöfen können auf das gewünschte Gericht eingestellt werden, um dann automatisch das passende Backprogramm zu starten. 

5. Geräteübergreifende Vernetzung

Am Ende des Tages steht jedoch der Mensch im Mittelpunkt aller Maßnahmen. Und dieser hat wenig Lust, für jedes Gerät eine eigene App zu bedienen. Daher liegen übergreifende Plattformen im Trend.

Mit ihnen kann beispielsweise eine persönliche Begrüßung programmiert werden, mit der die Wohnzimmerlampen gedimmt, die passende Musik abgespielt, der Wein runtergekühlt und heißes Wasser in die Badewanne eingelassen wird, wenn der Nutzer nach Hause kommt. 

 

Quellen:

Vom Internet der Computer zum Internet der Dinge

TechCrunch: Internet of Things

No Jitter: Digital Assistants Lend Human Feel to the IoT