Spielerisch in die Zukunft

Die Zeiten, in denen man bei Programmierern sofort an Nerds dachte, die in Star-Wars-T-Shirts in muffigen Kellern sitzen und bis tief in die Nacht wechselweise Online Games spielen und Codes schreiben, sind vorbei.

Auf dem Gebiet tummeln sich längst Geeks, Hipster, Querdenker, Vordenker, Mathematiker und Kreative gleichermaßen. Kein Wunder, denn es ist ein facettenreiches Tätigkeitsfeld, das viel Raum zur Selbstverwirklichung bietet.

Beruflich ergeben sich jede Menge Perspektiven und auch die Gesellschaft profitiert von fähigen Programmierern und Entwicklern in ihrer Mitte. Denn wer sonst soll in Zukunft helfen, wenn unsere digitale Welt einmal nicht so funktioniert, wie wir uns das vorstellen?

Also nichts wie ran: Mehr Programmierer braucht das Land! Wer etwas für die Nachwuchsförderung tun will, fängt am besten gleich im Kindergarten an. Drei herausragende Spielzeuge für den kinderleichten Einstieg in die Welt des Programmierens möchten wir Ihnen hier vorstellen: 

Lern-Raupe Flitzi

Die Lern-Raupe Flitzi (auch unter dem Namen „Code-a-pillar“ zu finden) ist eine bunte Plastikraupe von Mattel Fisher-Price für Kinder im Kindergartenalter. Der Körper der Raupe besteht aus verschiedenen Elementen, die sich beliebig zusammensetzen lassen. Jedes der Elemente übernimmt dabei eine eigene Funktion.

Manche geben die Laufrichtung der Raupe vor, andere spielen Musik, und wieder andere wiederholen die Funktion des vorherigen Elements. Die Kinder erlernen so den Aufbau logischer Vorgänge und damit den Grundzug des Programmierens.

Tinkerbots

Tinkerbots lässt Kinder die Zusammenhänge zwischen Energie, Mechanik und Sensorik erforschen. Mit einfachen Modulen bauen sie Roboter, die entweder per App oder durch das Bewegen der Bauteile programmiert werden. Ein Besonderheit: Die Tinkerbots lassen sich sogar mit Legobausteinen kombinieren. 

littleBits

Die preisgekrönten littleBits ermöglichen es, einfache Prototypen zu bauen. Die kleinen Bausteine werden mittels Magneten zusammengesteckt. Ganz ohne Löten, Verkabeln oder Programmieren lässt sich so alles, vom automatischen Hundefutterspender bis hin zum Fernsteuerwagen, kreieren. littleBits bietet Sets für verschiedene Altersstufen.

Das Kit „littleBits Gizmos and Gadgets“ beispielsweise ist für Kinder ab acht Jahren geeignet. Das „littleBits Space Kit“ hingegen richtet sich an Jugendliche ab 14 Jahren. Das Schöne daran: Alle Kits lassen sich miteinander kombinieren. So können auch Bausteine aus Kindertagen noch im Jugendalter für fortgeschrittene Experimente genutzt werden. 

 

Quellen:

Lern-Raupe Flitzi

Tinkerbots

littleBits