Spa at home

Lavendel im Badewasser wirkt beruhigend und entspannend.

Aktualisiert am: 21.02.2011

Kräuterbäder

Das Bad als Oase der Selbsterneuerung. Mit Kräuterbädern spülen Sie die Alltagsprobleme weg und pflegen den Körper.

Wer beschließt nicht gern einen anstrengenden Tag im Badezimmer, um in der wohltemperierten Badewanne zu relaxen. Im wohligen Nass lösen sich Verspannungen und Stressgefühle fallen ab. Durch die Zugabe von Kräutern, die eine pflegende, beruhigende, heilende und krankheitsvorbeugende Wirkung haben, lässt sich der positive Effekt noch steigern. Die Inhaltsstoffe der Kräuter werden ins Wasser abgegeben und gelangen durch den Dampf über die Atmungsorgane ins Blut. Die Wärme führt zudem dazu, dass sich die Poren öffnen.

Nicht zu heiß!

Warme und heiße Bäder (ab 37°C) entspannen und machen schläfrig. Bei Kreislauf- oder Herzproblemen sind Bäder über 37°C tabu, weil eine höhere Temperatur mehr Belastung für den Körper bedeutet. Öfter als zweimal pro Woche sollte kein Vollbad genommen werden und das nicht länger als 20 Minuten. Zu warmes Badewasser entzieht der Haut Fett und Feuchtigkeit, daher nach dem Abtrocknen den Körper eincremen. Nach dem Vollbad empfiehlt es sich, eine Ruhepause einzuplanen, um die entspannende Wirkung auszukosten.

Verwenden Sie 1-2 Handvoll getrocknete Kräuter, die Sie mit 2 Liter kochendem Wasser übergießen, 15 Minuten ziehen lassen und dann durchseihen. Den Kräutersud gießen Sie in die mit Wasser gefüllte Wanne.

Eine andere Art der Anwendung ist ein selbstgebastelter Kräuterbeutel. Nehmen Sie eine Mischung duftender Kräuter und basteln Sie eine Art Teebeutel, indem Sie die Kräuter auf ein Mulltuch legen und mit einem Band verschließen. Hängen Sie diesen Beutel über den Wasserhahn, so dass Ihr Badewasser darüber fließt. Das warme Wasser zieht die Aromen aus den Kräutern.

Gesundheitsfördernde Wirkung von Kräutern

  • Kamille: klärt, reinigt, beruhigt und lässt Entzündungen der Haut abklingen.
  • Salbei: lindert Hautausschläge.
  • Thymian: Thymian regt Durchblutung und Kreislauf an und lindert bei Muskel- oder Ischiasschmerzen.
  • Rosmarin: bringt den Kreislauf auf Touren und lindert rheumatische Beschwerden.
  • Eukalyptus- und Thymianblätter: helfen bei Erkrankungen der Atemwege. Lösen Schleim und erleichtern das Abhusten.
  • Baldrian: beruhigt allgemein.
  • Ingwer und Cayennepfeffer: regen die Schweißbildung an. Helfen dem Körper zu entgiften, Fieber und Infektionen zu überwinden.
  • Auch Holunderblüten helfen dem Organismus bei Fieber und infektiösen Erkrankungen.

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